Heimatverein besucht am 10. August die Ausstellung „Frieden. Von der Antike bis heute“ in Münster

400 Jahre ist es jetzt her, da löste im Jahre 1618 ein Fenstersturz in Prag den 30-jährigen Krieg aus, vor 100 Jahren endete im Jahre 1918 ein mörderischer, grausamer Krieg, der Erste Weltkrieg. Der Plattdeutsche Sprach- und Heimatverein Datteln greift am 10. August 2018 gerne das Angebot der Münsteraner Museen auf, die in einer Großausstellung das Ringen, die Sehnsucht und die Sicherung von Frieden in seinen vielfältigen und verschiedenen Ausprägungen beleuchten. Der Verein organisert eine Fahrt von Datteln nach Münster mit dem S 91, in den man an zahlreichen Stellen im Stadtgebiet zusteigen kann. Wenn wir einmal in Münster sind, werden wir uns natürlich auch das Geschenk den Künstlers Gerhard Richter an die Stadt Münster ansehen, das an einem 29 m langen Stahlseil hängende Pendel in der Dominikanerkirche. Eine Anmeldung beim Vereinsvorsitzenden Theodor Beckmann (02363-65852) ist unbedingt erforderlich.

Info:

10.08.2018 (Fr.) Fahrt mit dem S 91 nach Münster
9:42 Uhr ab Kinderklinik, 9:47 Uhr ab Neumarkt, 9:53 Uhr ab Münsterstraße,
in Münster u. a. Besuch der Ausstellung „Frieden. Von der Antike bis heute“ im LWL-Museum für Kunst und Kultur (Eintritt frei),
Rückfahrt ab Münster: 17:40 Uhr ab Ludgeriplatz, Rückkehr in Datteln kurz nach 19:00 Uhr

Die Antwort auf diese Frage bekamen diese Woche die Teilnehmer einer Fahrt des Dattelner Heimatvereins im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund. Emotonal, lebendig, abwechslungsreich, modern multimedial und interaktiv, halt ganzheitlich beeindruckend erfährt der Besucher in kurzweiliger Form alles Wichtige über die wichtigste Nebensache der Welt, vor allem dass das Zusammenwachsen eines Teams zu einer Mannschaft halt nicht immer gelingt. Was 1954, 1974, 1990 und 2014 zum Titelgewinn der deutschen Fußballteams führte, war vor allem die Chemie, die unter Spielern und Betreuern zu 100% stimmte.

Die zahlreichen Ausstellungsstücke sind geschickt in Szene gesetzt: sie informieren, sie regen zum Nachdenken an, sie überraschen, sie berühren, sie begeistern – mit einem Wort: sie unterhalten.

Sie erzählen von bekannten und vergessenen Legenden, den Helden von Bern genauso wie den Helden der WM in Brasilien. Die Exponate, die Schautafeln und die Fernsehbilder liefern den mitgereisten Fußballfans nicht nur sachliche Informationen, sie bewirken bei ihnen auch Gänsehautmomente und rufen erstauntes Entzücken hervor: so ein Blick auf die Original-Siegerpokale von 1954, 74, 90 und 2014 in der Schatzkammer.



Auf dem Museumsvorplatz - auf dem dreieckigen "Bolzplatz der Zukunft" - zeigten sich die Teilnehmer*innen der Fahrt zufrieden mit den zauberhaften Eindrücken aus der vielfältigen Ausstellung, hier stehen sie vor der neu gestalteten Fassade des Deutschen Fußballmuseums mit den Konterfeis der Spieler des diesjährigen Kaders.

Mittwoch, 4. Juli 2018, 13 Uhr, Datteln Neumarkt, 13:15 Uhr, Horneburg Alte Kirche

Die Fußball-Weltmeisterschaft in Russland hat begonnen. Aus diesem Anlass bieten der Plattdeutsche Sprach- und Heimatverein und die Volkshochschule der Stadt Datteln am spielfreien Mittwoch, 4. Juli 2018 eine Fahrt zum DFB-Fußballmuseum in Dortmund an. Los geht es um 13 Uhr ab Datteln Neumarkt und um 13:15 Uhr ab Horneburg.

Dem Deutschen Fußballmuseum in Dortmund gelingt es, das Phänomen Fußball und seine Faszination mitreißend zu inszenieren. Das Haus macht emotional geladene Geschichte erlebbar und zelebriert die Freude am Fußball. Die oberste Ausstellungsebene steht ganz im Zeichen des nationalen Fußballs. Nach einem Blick auf die Entstehung des Sports in England und Deutschland werden die größten Momente der deutschen Nationalmannschaft 1954, 1990 und 2014 erlebbar. Das 1. Obergeschoss des Museums ist der Welt des Vereinsfußballs gewidmet. Hier spannt sich der Bogen von der Bundesliga-Geschichte und der Professionalisierung des Sports über die Leidenschaft für das Spiel und seine Protagonisten bis zu den Pokalwettbewerben.

Die Rückfahrt ab Dortmund ist für 18 Uhr angesetzt. Anmeldungen für die Fahrt nehmen entgegen die kooperierende Volkshochschule (Tel. 107 357) oder der Vereinsvorsitzende Theodor Beckmann (Tel. 65852). Für die Teilnahme an der Fahrt wird ein Unkostenbeitrag von 25 Euro/Person erhoben.

Paul Brogt vom Verein „Menschen an der Emscher“ hatte sich am Sonntag Nachmittag viel Zeit genommen, um den Mitgliedern und Gästen des Dattelner Heimatvereins die neuere Geschichte des Flusses zu erläutern, der jahrzehntelang in ein enges Betonbett gepresst war und in den letzten Jahren aus seinen hässlichen Fesseln befreit wurde. Er zeigte ihnen die gravierenden Veränderungen an der Emscher zwischen Henrichenburg und Ickern: aus der stinkenden Köttelbecke ist ein sauberer Flusslauf geworden: Stichlinge tummeln sich wieder im Wasser, in den Uferzonen fühlen sich heute Eisvögel und Nutria zu Hause.


Paul Brogt verdeutlichte außerdem, dass der Emscher-Umbau viel mehr ist als die Umgestaltung eines Gewässers. Er zeigte den Teilnehmern der Tour, dass die Vision eines Neues Emschertals weit über die Ufer des Flusses und die Freiflächen des Emscher Landschaftsparks hinausgeht. Am Beispiel der neu angelegten Radwege, der neuen Siedlung mit bezahlbaren Wohnungen auf dem Gelände des ehemaligen Vinckehofes und des neuen Cafés im Hof Emschertal konnte er eindrucksvoll die Spannbreite der Erneuerung darlegen. Die Dattelner nahmen den starken Eindruck mit, dass die Planer des Neuen Emschertals bei der Umgestaltung der Region Wohnsiedlungen, Infrastruktur und Freizeiteinrichtungen ganzheitlich im Blick haben.

Zur Verbesserung der Lebensqualität und der Naherholung - so Paul Brogt - setzen die Emschergenossenschaft und die beteiligten Städte auf die Internationale Gartenbau-Ausstellung (IGA) im Jahr 2027 und die Verwirklichung der Emscherland-Pläne im Jahr 2020. Durch die Überarbeitung der ursprünglich für die Landesgartenschau gemachten Pläne soll die Region zum "Schaufenster des Wandels" werden. Da bietet sich doch in zwei Jahren ein weiterer Besuch des Neuen Emschertals an.


Auf der Terrasse der Aussichtsplattform am Rande des Regenrückhaltebeckens Mengede-Ickern schwärmt Paul Brogt (2.v.r.): „Hier an der Emscher ist Großartiges geschaffen worden, weitere großartige Veränderungen werden wir erleben.“

Sonntag, 3. Juni 2018, 13 Uhr, Parkplatz der Kinderklinik Datteln

Seit 1992 plant und setzt die Emschergenossenschaft den ökologischen Umbau der Emscher um. Vor gut 100 Jahren hatte man den Fluss in ein gerades Bett gezwängt und als Kloake des Ruhrgebiets genutzt. Das Gewässer mit all seinen Nebenflüssen verkam zur stinkenden „Köttelbecke“ des Reviers. Der Oberlauf der Emscher und viele ihrer Zuflüsse sind bereits renaturiert, dazu gehört z.B. auch der Suderwicher Bach, der an der Stadtgrenze zu Henrichenburg in die Emscher mündet.

Zusammen mit dem Verein „Menschen an der Emscher e.V.“ bietet der Plattdeutsche Sprach- und Heimatverein Datteln allen Interessierten an, den Emscherraum und den Stand der Umbauarbeiten auf dem Gebiet der Stadt Castrop-Rauxel näher kennen zu lernen. Jeder der Lust verspürt, sich mit dem spannendenThema „Emscherumbau“ zu beschäftigen, ist herzlich eingeladen, sich am Sonntag, 3. Juni 2018 um 13 Uhr auf dem Parkplatz der Dattelner Kinderklinik der Radtour nach Henrichenburg und Ickern anzuschließen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Weitere Informationen zum Verlauf der Tour beim Vereinsvorsitzenden Theodor Beckmann Tel. 65852