{mosimage}"Häer, ümmer söökt wi diene Hand" - Herr immer suchen wir deine Hand: Mit diesem Lied begann der erste ökumenische Gottesdienst auf Platt in der 106 Jahren alten evangelischen Friedenskirche in Datteln. Über 100 Gläubige folgten andächtig dem Hausherrn Pfarrer Horst Borrieß.

Initiatorin war Gertrud Ritter vom Plattdeutschen Sprach- und Heimatverein Datteln, der den Heimatverein Waltrop mit ins Kirchenschiff holte, ebenso den katholischen Pfarrer Hans Overkämping. Nach einer plattdeutschen Lesung der Vereine erinnerte Borrieß an den Sinn des Gründonnerstags. In Platt unterstrich Overkämping die Bedeutung dieser Erinnerung.

Daraus ergäbe sich "für uns eine Verpflichtung, daran zu denken, den Menschen nicht nur den Kopf, sondern auch die Füße zu waschen", gab er zu bedenken. "Es ist auch eine Verpflichtung, gemeinsam zu beten - auch mit einem Judas am Tisch. Und es ist Verpflichtung, dass Jesus für uns und wir für andere Menschen das Kreuz tragen sollen", sprach Overkämping.


Dattelner Heft Nr. 2

Vom Dorf zur Stadt. 1936 erhält Datteln Stadtrechte. Heinz Schulte-Althoff beschreibt die Geschichte der Stadt Datteln.

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Dattelner Heft Nr. 1

Wilhelm Schrakamp von 1886-1892 Amtmann in Datteln, ruft auf zur Gründung eines Orts- und Heimatkundevereins in Dorsten und für das ganze Vest Recklinghausen. 

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