am Samstag, 6. Januar 2018, 13 Uhr ab Neumarkt, 13:15 ab Horneburg

Seit jeher üben Weihnachtskrippen eine große Faszination aus auf Kinder und Erwachsene. Der Plattdeutsche Sprach- und Heimatverein Datteln lädt deshalb seine Mitglieder und Gäste ein zu einem Besuch zweier Weihnachtskrippen in Recklinghausen; Kinder und Enkelkinder sind herzlich willkommen.

Von Jahr zu Jahr ist sie schöner und größer geworden - die Weihnachtskrippe in der St. Franziskus-Kirche in Recklinghausen-Stuckenbusch. Die Krippe im alten Kloster existiert in dieser Form schon seit 1911, als die Kirche eingeweiht wurde. Früher haben die Mönche aus dem Kloster den Aufbau betreut, seit 1979 kümmern sich Ehrenamtliche darum. Mittlerweile hat sich die biblische Szenerie - mal westfälisch, mal orientalisch - zu einem Publikumsmagnet entwickelt. Und auch die St. Johannes-Kirche in Recklinghausen-Suderwich beherbergt eine wunderschöne Krippe, das zweite Ziel unserer Rundfahrt. Eine Einkehr im Suderwicher Café Schäper rundet den Nachmittag ab.

Weitere Informationen und Anmeldung beim Vereinsvorsitzenden Theodor Beckmann unter 02363/65852; Fahrpreis 10 Euro; Kinder kostenlos.



Foto: Die Weihnachtskrippe in St. Johannes in Recklinghausen-Suderwich im Dezember 2016.

Wieder stellten Rita Maria Schütz von der Schützdruck GmbH, Dr. Matthias Kordes vom Stadtarchiv Recklinghausen und Landrat Cay Süberkrüb im Café am Tiergarten in Recklinghausen den Vestischen Kalender 2018 vor. Mit Beiträgen zur Geschichte des Vestes Recklinghausen und seiner zahlreichen Gemeinden bietet auch die 89. Ausgabe des Kalenders ein buntes Lesevergnügen.

Aus Dattelner Sicht enthält der neueste Kalender zwei interessante Beiträge: In der lockeren Folge aus den Nachkriegsjahren des Fußballs im Kreis Recklinghausen werden auch die Erfolge des Dattelners Erwin Häming herausgestellt, der in der Mannschaft der Spvgg. Erkenschwick eine zentrale Mittelfeldrolle gespielt hat, als sie 1974/76 zwei Jahre der 2. Bundesliga angehörte.

In einem zweiten Beitrag beleuchtet unser Vereinsvorsitzender Theodor Beckmann die Baumaßnahmen an der Lippe zwischen der Rauschenburg und Haus Vogelsang: Er zeigt auf, wie aus dem regulierten, gefesselten Fluss des 19. Jahrhunderts wieder ein breites und flaches Fließgewässer wird.

Exemplare des Vestischen Kalenders sind in den örtlichen Buchhandlungen oder beim Vorsitzenden des Plattdeutschen Sprach- und Heimatvereins erhältlich, der Verkaufspreis beträgt 19.95 Euro.

Am Mittwoch, 20. Dezember 2017, findet um 15:00 Uhr in der Friedenskirche am Schiffshebewerk eine adventliche Andacht statt. Sie wird zelebriert von Pfarrer Hans Overkämping und Diakon Horst Borrieß. Zu dieser Andacht laden herzlich ein der Plattdeutsche Sprach- und Heimatverein Datteln und der Heimatverein Waltrop. Nachdem Schifferseelsorger Horst Borrieß Ende letzten Jahres in Ruhestand gegangen war, ist der Dattelner Bevölkerung die Friedenskirche am Schiffshebewerk als Kulturkirche erhalten geblieben. Die Heimatvereine in Datteln und Waltrop engagieren sich im Förderverein des Schiffshebewerks, der die Keimzelle des evangelischen Lebens in Datteln und Waltrop Anfang des Jahres übernommen hat; sie wollen mithelfen, die Kirche weiterhin mit Leben zu füllen.

Die Mitglieder und Gäste des Dattelner Plattdeutschen Sprach- und Heimatvereins, die zum Weihnachtsmarkt nach Hattingen gefahren waren, konnten es hautnah erleben: Die Altstadt von Hattingen ist einfach traumhaft schön, ein historisches Städtchen mit vielen Besichtigungsmöglichkeiten (Altes Rathaus, Bügeleisenhaus etc.), guten Einkaufsmöglichkeiten und einer exzellenten Gastronomie. Frau Richter von Hattingen Marketing gelang es, bei ihrem einstündigen Rundgang eindrücklich zu zeigen, wie hübsch die weihnachtlich geschmückte Stadt mit ihren verwinkelten Gassen und den 144 Fachwerkhäusern ist.

Er entwickelt zu einem der beliebtesten Weihnachtsmärkte Westfalens, der stimmungsvolle Weihnachtsmarkt in mittelalterlichem Stadtkern von Hattingen. Auch der Plattdeutsche Sprach- und Heimatverein Datteln bietet in diesem Jahr eine Busfahrt dorthin an; am 6. Dezember 2017 startet der Bus um 13 Uhr am Dattelner Neumarkt und um 13,15 Uhr in Horneburg.

Hattingen zählt zu den schönsten historischen Altstädten in Deutschland. Mit festlichem Schmuck in der Vorweihnachtszeit lädt der dortige Weihnachtsmarkt zu einem wahrhaft nostalgisch-märchenhaften Bummel in die Vergangenheit. Wie in jedem Jahr duftet es nach Zimt, Glühwein und gebrannten Mandeln, festlicher Lichterglanz umgibt die pittoreske Fachwerkarchitektur. Der Markt stimmt auf die Weihnachtstage ein – mit Frau Holle am Untermarkt, Plätzchenbäckerei, Krippenausstellung und Märchenweg, Feuerzangenbowle und Kunsthandwerkermarkt. Eine Führung durch die mitten in der malerischen Altstadt stehende St.-Georgs-Kirche mit ihrem "schiefen" Turm und ein gemeinsames Kaffeetrinken gehören natürlich mit zum Besuch in Hattingen.

Einige wenige Plätze sind noch frei; Anmeldungen nimmt der Vereinsvorsitzende Theodor Beckmann entgegen: Telefon 02363-65852.