Aktuelles

  • Plattdeutscher Dank

    Am Sonntag, 5. Oktober, findet um 9.30 Uhr in St. Dominikus eine Erntedankmesse in plattdeutscher Sprache statt. Pfarrer Hans Overkämping wird unterstützt vom Plattdeutschen Sprach- und Heimatverein. Im Anschluß gibt es im Pfarrheim ein Westfälisches Frühstück, bei dem Gertrud Ritter über den Wandel der uralten Bauerschaft Meckinghoven zum Industristandort berichten wird.

  • Besichtigung E.ON-Kraftwerksbaustelle

    Der Plattdeutsche Sprach- und Heimatverein besichtigt am Donnerstag, 28. August, die E.ON-Kraftwerksbaustelle. Die Teilnehmer treffen sich um 15 Uhr am Tor 1, Im Löringhof 10. Geparkt werden kann auf dem großen Parkplatz an der Baustelle. Treffpunkt ist das Pförtner-Haus. Nach einer Sicherheitsunterweisung folgt ein Vortrag über Kraftwerkstechnik und den Neubau ehe es zur Führung über das Baugelände geht. Die Führung endet gegen 17.30 Uhr.

  • Historische Landkarte für das Museum

    Heimatverein

    Franz Sieger (2. v. li.) und Verena Sieger (2. v. re.) sind Dattelner Bürger und Mitglieder des Plattdeutschen Sprach- und Heimatvereins Datteln. Sie haben unlängst bei einem Besuch in anderer Sache im Landesvermessungsamt in Düsseldorf zufällig zwei erstaunlich detailliert handgezeichnete historische Landkarten der Region um Datteln entdeckt,erstanden, rahmen lassen und jetzt dem Hermann Grochtmann Museum geschenkt. Die Karten tragen die Signatur: „Aufgenommen und gezeichnet im Jahre 1839 vom Pr.(eußischen) Lt. (Leutnant) von Rheinbaben agg. der 5ten Artellerie“. Mit der Heimatvereinsvorsitzenden Gertrud Ritter (li.) freut sich Museumsleiterin Rosemarie Schloßer (re.): „Das ist toll. Die bekommen einen schönen Platz. Viele Besucher des Museums lieben alte Karten und wollen von uns immer wieder wissen, wie es früher hier in der Gegend ausgesehen hat.“

  • Jahresversammlung 2008 des Heimatvereins

    Heimatverein Datteln

    Eine erfolgreiche Bilanz zog der Plattdeutsche Sprach- und Heimatverein Datteln auf der Hauptversammlung im Hermann Grochtmann-Museum. Nicht zuletzt deshalb forderte die Vorsitzende Gertrud Ritter eine verstärkte Mitgliederwerbung. Rund 140 Mitglieder hat der Verein derzeit - es könnten wesentlich mehr sein angesichts des generationsübergreifenden Angebots in den Programmen und Aktivitäten.

    Dabei bietet der Heimatverein Generationen übergreifend Vieles für viele. Umfangreich denn auch der Bericht über spannende Aktivitäten im abgelaufenen Geschäftsjahr. Die Bandbreite reicht vom gemütlichen Neujahrsempfang im Museum über den großen öffentlichen „Dattelner Nachmittag“ in der Stadthalle mit unterhaltsam verpackten Informationen aus der Geschichte der Kanalstadt und einem bunten Programm rund um die „Plattdütske Modersproake“, bis hin zur geführten Fahrradtour durch heimische Gefilde.

    Viel Freude hatten die 50 Mitfahrer in 2007 auch bei der Busfahrt nach Stromberg zur einzigen Höhenburg des Münsterlandes. Auch beim Museumsfest und beim historischen Weihnachtsmarkt auf dem Tigg war der Heimatverein dabei. Interessante Vorträge und eine stimmungsvolle Adventsfeier in der neu gestalteten Friedenskirche rundeten das Jahresprogramm ab. Die Friedenskirche – seit ihrer Umgestaltung auch Schifferkirche – ziert seit 2007 auch eine historische Zeittafel. Die 20., die der Heimatverein entworfen und erstellt hat. Unverständnis herrscht im Verein darüber, dass diese historischen Zeittafeln immer wieder Opfer von Vandalismus oder gar Diebstahl werden. Gertrud Ritter: „Ein Kostenfaktor, der die Stadt trifft, da wir diese Tafeln der Stadt schenken.“ Und noch einmal Friedenskirche: Die neue Heimat von Schifferpastor Horst Borrieß ist auch Gegenstand des erfolgreichen neuen – des zehnten – „Dattelner Heftes“, das der Verein herausgebracht hat. Großen Dank zollte Gertrud Ritter dem Vorstandsmitglied Bruno Funke. Funke pflegt seit Jahren die Anlage am Wegekreuz in Meckinghoven.

    Die Vorstandswahlen machten keine Probleme: Einstimmige „En bloc“-Wiederwahl für alle Amtsträger für weitere drei Jahre: Vorsitzende Gertrud Ritter, Stellvertreterin Maria Huxel, Schriftführerin Adelheid Händler, Beisitzer Wilma Dördelmann, Theo Beckmann, Eberhard Holz, Bruno Funke, Heinz-Jürgen Rottmann. Die Kasse prüfen werden Ursula Ernesti und Heinrich Kortmann. Das Jahresprogramm 2008 geht den Mitgliedern in Kürze schriftlich zu.

    Vorstand und Aktive des Plattdeutschen Sprach- und Heimatvereins Datteln (Bild oben von links):
    Ilse Weiring, Josef Weiring, Heinz-Jürgen Rottmann, Heinrich Schulte-Althoff, Theo Beckmann, Gertrud Ritter, Bruno Funke, Eberhard Holz, Maria Huxel.
    Foto: Rosemarie Schloßer

  • Jahreshauptversammlung 2008

    Die Jahreshauptversammlung beginnt am Donnerstag, 24. April 2008, um 15 Uhr im Hermann-Grochtmann-Museum.

    Die Tagesordnung

    1. Eroffnung und Begrußung
    2. Feststellen der Stimmberechtigten
    3. Verlesen des Protokolls der letzten Jahreshauptversammlung
    4. Bericht uber das vergangene Geschaftsjahr
    5. Bericht des Kassenwarts
    6. Bericht der Kassenprufer
    7. Aussprache uber die Berichte
    8. Entlastung des Vorstandes
    9. Neuwahl des Vorstandes
    10. Wahl von Kassenprufern
    11. Verschiedenes

    Abschließend wird ein Film (Bilder) uber die Halde Hoheward gezeigt.

  • Plattdeutsche Messe in Dattelner Friedenskirche

    „Häer, ümmer söökt wi diene Hand“ – Herr immer suchen wir deine Hand: Mit diesem Lied begann der erste ökumenische Gottesdienst auf Platt in der 106 Jahren alten evangelischen Friedenskirche in Datteln. Über 100 Gläubige folgten andächtig dem Hausherrn Pfarrer Horst Borrieß.

    Initiatorin war Gertrud Ritter vom Plattdeutschen Sprach- und Heimatverein Datteln, der den Heimatverein Waltrop mit ins Kirchenschiff holte, ebenso den katholischen Pfarrer Hans Overkämping. Nach einer plattdeutschen Lesung der Vereine erinnerte Borrieß an den Sinn des Gründonnerstags. In Platt unterstrich Overkämping die Bedeutung dieser Erinnerung.

    Daraus ergäbe sich „für uns eine Verpflichtung, daran zu denken, den Menschen nicht nur den Kopf, sondern auch die Füße zu waschen“, gab er zu bedenken. „Es ist auch eine Verpflichtung, gemeinsam zu beten – auch mit einem Judas am Tisch. Und es ist Verpflichtung, dass Jesus für uns und wir für andere Menschen das Kreuz tragen sollen“, sprach Overkämping.