Aktuelles

  • Ökumenischer Gottesdienst am Gründonnerstag in der Friedenskirche

    29. März 2018, 15 Uhr, Friedenskirche am Schiffshebewerk

    Am Gründonnerstag, den 29. März 2018 findet um 15:00 Uhr in der Friedenskirche am Schiffshebewerk der ökumenische Gottesdienst zur Karwoche statt. Der Gottesdienst in plattdeutscher Sprache wird organisiert von den Heimatvereinen Datteln und Waltrop. Er wird zelebriert von Pfarrer Hans Overkämping und Schifferpastor Horst Borrieß. Dazu laden wir herzlich ein.

  • Zeittafel am Dorfschultenhof erneuert

    Zwei Gründe gab es, die Zeittafel am Dorfschultenhof zu erneuern: zum einen war sie von Unbekannten mutwillig zerstört worden, zum anderen beherbergt das Haus nicht mehr das Hermann-Grochtmann-Museum. Die jetzige Nutzung des Hauses als VHS-Geschäftsstelle hat eine Neufassung der jüngsten Informationen auf der Tafel erforderlich gemacht. In dieser Woche hat die Firma WOYDÈ WERBUNG die neue Tafel neben dem Eingang angebracht. Heimatvereins-Vorsitzender Theo Beckmann begutachtet das gute Stück und zeigt sich von der Ausfertigung und Anbringug der neuen Zeittafel hoch zufrieden.

  • Vom Adelssitz zur Rektoratsschule

    Das Schloss Löringhof hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Die ist jetzt in einer Ausstellung im Dorfschultenhof zu sehen.

    Von Uwe Walkötter, Dattelner Morgenpost, 16. März 2018

    Datteln, Sechs Adelssitze gab es einst in Datteln, darunter auch das Schloss Löringhof, auf dessen Gelände heute das Kohlekraftwerk Datteln 4 steht und auf seine Inbetriebnahme wartet. Aber auch ohne Kraftwerk hat der Adelssitz eine bewegte Geschichte hinter sich, die jetzt im Dorfschultenhof in einer Ausstellung der Volkshochschule (VHS) dokumentiert wird.

    Die Ausstellung mit 13 Infotafeln war vor Jahren schon einmal im damaligen E.ON-Infowürfel am Kanal zu sehen – zusammengetragen von Mitarbeitern des Energiekonzerns. „Schon damals kam uns die Idee, diese Ausstellung einer breiteren Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Denn die Ausstellung ist wirklich gut gemacht“, erklärt VHS-Leiterin Rosemarie Schloßer bei der Eröffnung.

    Neben der Chronologie des Schlosses zeigt die Ausstellung die Geschichte der Adelsfamilie und in einem dritten Tel die Bezüge des Adelssitzes zu Datteln. Löringhof habe für Datteln eine besondere Bedeutung gehabt, so Rosemarie Schloßer. Was sich auch im Dattelner Stadtwappen widerspiegelt. Das Wappen von Löringhof zeigt drei Ringe, und ein Ring wurde neben dem Kreuz ins Dattelner Wappen aufgenommen. Der einstige Adelssitz war in den 1920 Jahren Rektoratschule für die „oberen Zehntausend“ der Stadt, bis am Südring das neue Gymnasium errichtet wurde, weiß Heimatsvereins-Vorsitzender Theo Beckmann zu berichten. Danach begann der Niedergang des Gebäudes, das im Zweiten Weltkrieg wegen der Nähe zur Zeche und dem Kanal von vielen Bomben getroffen und zerstört wurde. Ende der 1960er Jahre wurden die Überreste abgerissen.

    INFO Die Ausstellung ist bis Mitte April im Dachsaal des Dorfschultenhofes, Genthiner Straße 7, von Mo. bis Fr. zu sehen.

    13 Tafeln informieren im Dorfschultenhof über die Geschichte von Schloss Löringhof. Eröffnet wurde die Ausstellung von VHS-Leiterin Rosemarie Schloßer, Dezernent Dirk Franke, der Ehrenvorsitzenden Gertrud Ritter, Vize- Bürgermeister Norbert Benterbusch und Heimatvereins-Vorsitzenden Theo Beckmann (v.l.).

  • Zu Besuch in Wuppertal

    Die Fahrt mit der weltbekannten Schwebebahn zählte zu den Höhepunkten des Ausfluges des Plattdeutschen Sprach- und Heimatvereins nach Wuppertal. Bei herrlichem sonnigen Winterwetter präsentierte sich das quirlige und lebendige Stadtzentrum zwischen Hauptbahnhof und Neuem Rathaus von seiner besten Seite.

    Beeindruckt zeigten sich die Besucher auch vom renommierten Von der Heydt- Museum im Stadtteil Elberfeld, für das Dr. Gerhard Finckh in vierjähriger Vorbereitung viele Gemälde des französischen Malers Edouard Manet (1832-1883) zu einer großen Sonderausstellung zusammengestellt hat, Manets Blder werden umrahmt von zahlreichen wertvollen Werken, gemalt von den Kollegen seiner Zeitepoche, die oftmals dem Wuppertaler Museum gehören.

    „Obwohl Edouard Manet seinen Freunden, den sogenannten Impressionisten, sicher viele Anregungen gegeben hat, ja manchen gilt er sogar als der Vater des Impressionismus, waren ihm seine Freunde in der Hinsicht möglicherweise etwas zu oberflächlich. Ich glaube, Edouard Manet wollte da weitergehen. Ihm genügte es nicht, einen schönen sonnigen Tag zu malen, sondern er wollte hinter die Fassade schauen und das, was dahinter ist, der französischen Gesellschaft vermitteln. Darum ging es ihm. Ihm ging es immer um das Wesentliche, das er hinter den Dingen sah, und das wollte er erklären. Deshalb hatte er am Anfang im Salon so große Schwierigkeiten, denn mit diesen Neuigkeiten konnte die französische Gesellschaft in der Mitte des 19. Jahrhunderts zunächst nicht umgehen. Diese Gratwanderung, die Edouard Manet sein Leben lang gemacht hat, zwischen der Innovation und dem Bestehen im Salon, das macht ihn zu diesem großen, bedeutenden Maler, denn er vermittelt die modernen Ideen an eine neue Gesellschaft. So gesehen, wird Edouard Manet, als er etwa 50 Jahre alt ist, geradezu zum Übervater der modernen französischen Malerei.“ (Gerhard Finckh, Museumsdirektor)

    Den Abschluss der Ausstellung bilden vier Gemälde, die 1882 kurz vor Manets Tod entstanden und eine Reihe von strahlenden Gartenbildern aus Rueil zeigen.

  • Mit der Schwebebahn zur Manet-Ausstellung

    am 14. Februar 2018, 9:00 Uhr ab Neumarkt, 9:15 Uhr ab Horneburg

    Der Plattdeutsche Sprach- und Heimatverein Datteln verbindet – im Rahmen eines Tagesausflugs – zwei der Wuppertaler Sehenswürdigkeiten miteinander: die weltbekannte Schwebebahn und das renommierte Von der Heydt-Museum. Durch das enge Tal, hoch über der Wupper, fahren die Bahnen auf einer Strecke von 10 km über dem Fluss direkt ins Stadtzentrum. Ziel ist zum einen das Von der Heydt- Museum, das die französischen Impressionisten einem größeren Publikum vorstellen möchte. Nach Renoir, Monet, Sisley, Pissarro, Degas und Rodin zeigt es zurzeit Werke von Edouard Manet (1832-1882). Die Schau präsentiert Bilder aus seiner ganzen Schaffenszeit. Zum anderen locken das Luisenviertel im angrenzenden Stadtteil Elberfeld oder der benachbarte Stadtteil Barmen mit dem Alten Markt. Anmeldungen für die Fahrt nehmen entgegen die kooperierende Volkshochschule (Tel. 107 357) oder der Vereinsvorsitzende Theodor Beckmann (Tel. 65852). Für die Teilnahme an der Fahrt wird ein Unkostenbeitrag von 35 Euro/Person erhoben.

  • Jahresprogramm 2018

    • 14.02.2018 (Mi.) Tagesfahrt nach Wuppertal
      • Fahrt mit der Schwebebahn
      • Besuch der Manet-Ausstellung im Von der Heydt-Museum
      • Bummel durch die Innenstadt von Elberfeld (Luisenviertel)

      9:00 Uhr ab Neumarkt, 9:15 Uhr ab Horneburg

    • 14.03.2018 (Mi.) Jahreshauptversammlung
      mit Ausstellungseröffnung „Geschichte von Schloss Löringhof“
      15:00 Uhr – Dachsaal, Dorfschultenhof

    • 29.03.2018 (Do.) Ökumenischer Gottesdienst
      15 Uhr – Friedenskirche

    • 21.04.2018 (Sa.) Schnatgang
      14:30 Uhr ab Haus Vogelsang (Ahsen) zur Stadtgrenze mit Olfen

    • 16.05.2018 (Mi.) Volksliedernachmittag mit Christoph Vatheuer
      14:30 Uhr – Dachsaal, Dorfschultenhof

    • 03.06.2018 (So.) Radtour zur renaturierten Emscher in Castrop-Rauxel
      13 Uhr ab Parkplatz Kinderklinik (nach Henrichenburg und Ickern)

    • 04.07.2018 (Mi.) DFB-Fußballmuseum Dortmund
      13:00 Uhr ab Neumarkt, 13:15 Uhr ab Horneburg

    • 10.08.2018 (Fr.) Fahrt mit dem S 91 nach Münster
      9:42 Uhr ab Kinderklinik, 9:47 Uhr ab Neumarkt, 9:53 Uhr ab Münsterstraße,
      in Münster u. a. Besuch der Ausstellung „Frieden. Von der Antike bis heute“
      im LWL-Museum für Kunst und Kultur (Eintritt frei),
      Rückfahrt ab Münster: 17:40 Uhr ab Ludgeriplatz,
      Rückkehr in Datteln kurz nach 19:00 Uhr

    • 26.08.2018 (So.) Radtour nach Lippramsdorf
      10:30 Uhr ab Neumarkt

    • 09.09.2018 (So.) Tag des Offenen Denkmals / Vestisches Radeljahr
      11 Uhr ab Dorfschultenhof – in Richtung Ahsen, Bockum, Redde

    • 06.10.2018 (Sa.) Erntedankgottesdienst
      17 Uhr St. Josef-Kirche –
      anschließend Zusammensein im Gemeindezentrum

    • 09.11.2018 (Fr.) Pogromgedenken
      Ort und Zeit werden noch bekanntgegeben

    • 04.12.2018 (Mi.) Fahrt zum Weihnachtsmarkt nach Bocholt?
      13:00 Uhr ab Neumarkt, 13:15 ab Horneburg

    • 19.12.2018 (Mi.) Adventliche Besinnung
      15 Uhr – Friedenskirche

    • 09.01.2019 (Mi.) Neujahrsempfang (– Kalender Dr. Münnighoff)
      15:00 Uhr – Dachsaal, Dorfschultenhof
  • Das Vereinsjahr 2018 nimmt Fahrt auf

    Bei Neujahrshörnchen und Kaffee ließen sich die Mitglieder des Plattdeutschen Sprach- und Heimatvereins einerseits entführen in das Vereinsjahr 2017 mit seinen zahlreichen Höhepunkten; Vereinsvorsitzender Theodor Beckmann machte sie aber auch vertraut mit den Veranstaltungen des Jahres 2018, z. B. die Fahrt mit der Wuppertaler Schwebebahn zur Manet-Ausstellung im Februar, der Volksliedernachmittag mit Christoph Vatheuer im Dorfschultenhof im Mai oder der Besuch des Fußballmuseums während der Weltmeisterschaft im Sommer.

    Bürgermeister Dora dankte dem Verein für die gute Zusammenarbeit und lobte die Zuverlässsigkeit des Vorstandes. Apotheker Dr. Münnighoff überreichte allen Gästen einen Historischen Kalender; zu den einzelnen Bildern gab er Hintergründe und erzählte kleine Geschichten.

  • Krippenbesuch in Stuckenbusch und Suderwich

    Zum Ausklang der Weihnachtstage besuchte der Plattdeutsche Sprach- und Heimatverein Datteln die bunten Krippen in Recklinghausen-Stuckenbusch und Suderwich. In Stuckenbusch erfuhren die Teilnehmer der Fahrt von Frau Lück, dass das Weihnachtsgeschehen als Krippe darzustellen, auf den heiligen Franziskus von Assisi zurückgeht. Dieser Tradition fühlen sich Mitglieder von St. Franziskus in Recklinghausen-Stuckenbusch bis heute verpflichtet. Frau Lück gehört zum 15-köpfigen Krippenteam, das sich jedes Jahr um den aufwändigen Aufbau kümmert.

    Nachdem die Franziskaner Stuckenbusch 1969 verlassen haben, wird die Krippenlandschaft so aufgebaut, wie sie auch heute zu sehen ist. Auf 50 Quadratmetern stellen 23 Figuren das weihnachtliche Geschehen dar. Bis zu drei Tonnen Sand verarbeiten die Krippenbauer. Ebenso werden bis zu zehn Quadratmeter Rasen für die Gestaltung abgestochen – “teilweise sogar mit Gänseblümchen”. Die trockenen Ausstattungsutensilien wie Wurzeln oder Zweige werden in einem Schuppen das Jahr über gelagert.

    In diesem Jahr ist die Krippe westfälisch geprägt. Da hat der heilige Franziskus, der mit den Tieren spricht, seinen Platz, der Fuchs lebt in Eintracht neben der Gans, das schwarze Schaft tummelt sich zwischen seinen weißen Artgenossen, und der Hund lässt die Schafe gewähren, die sich auf den Weg zum Stall machen. Und ab dem 6. Januar bringen die heiligen drei Könige aus dem Morgenland ihre Geschenke: Gold, Weihrauch und Myrrhe vorbei.

    Gebannt lauschen die Teilnehmer der Fahrt den Ausführungen von Frau Lück. Und sie konnte auch eine enge Verbindung zwischen Stuckenbusch und Datteln aufzeigen: denn im Chorraum dort ist ein von Willi Nitzbon, Horneburg, gestaltetes Kreuz zu sehen, eine getreue, etwas vergrößerte Nachbildung des Kreuzes von S. Damiano, nahe bei Assisi, aus dem 12. Jahrhundert, vor dem der Hl. Franziskus seine Berufungsvision erlebte.

  • Einladung zum Neujahrsempfang am 10.1.2018

    Der Plattdeutsche Sprach- und Heimatverein Datteln 1922 e.V. wünscht all seinen Mitgliedern und Freunden ein erfolgreiches neues Jahr 2018.

    Der Vorstand bedankt sich für die gute Zusammenarbeit, die rege Unterstützung und die aktive Teilnahme bei einzelnen Vereinsaktivitäten.

    Am 10. Januar 2018 veranstaltet der Verein um 15.00 Uhr seinen traditionellen Neujahrsempfang im Dachsaal des Dorfschultenhofes. In einem ersten Teil soll noch einmal an die zahlreichen Aktivitäten erinnert werden, die der Verein im vergangenen Jahr gestaltet hat, und ein Ausblick auf das bevorstehende Vereinsjahr gegeben werden. In einem zweiten Teil wird Dr. Münninghoff seinen neuen Historischen Kalender 2018 vorstellen und an die Anwesenden verteilen.

    Wir würden uns freuen, wenn möglichst viele Mitglieder und Freunde des Vereins an diesem Nachnmittag bei uns vorbeischauen und mit uns zusammen Kaffee und Neujahrshörnchen genießen.

    Mit den besten Wünschen auf ebenso gute Zusammenarbeit im kommenden Jahr verbleibt

    Der Vorstand

    Hagemer Kirchweg 95 45711 Datteln Tel. 02363 / 65852

  • Krippenfahrt für Groß und Klein

    am Samstag, 6. Januar 2018, 13 Uhr ab Neumarkt, 13:15 ab Horneburg

    Seit jeher üben Weihnachtskrippen eine große Faszination aus auf Kinder und Erwachsene. Der Plattdeutsche Sprach- und Heimatverein Datteln lädt deshalb seine Mitglieder und Gäste ein zu einem Besuch zweier Weihnachtskrippen in Recklinghausen; Kinder und Enkelkinder sind herzlich willkommen.

    Von Jahr zu Jahr ist sie schöner und größer geworden - die Weihnachtskrippe in der St. Franziskus-Kirche in Recklinghausen-Stuckenbusch. Die Krippe im alten Kloster existiert in dieser Form schon seit 1911, als die Kirche eingeweiht wurde. Früher haben die Mönche aus dem Kloster den Aufbau betreut, seit 1979 kümmern sich Ehrenamtliche darum. Mittlerweile hat sich die biblische Szenerie – mal westfälisch, mal orientalisch - zu einem Publikumsmagnet entwickelt. Und auch die St. Johannes-Kirche in Recklinghausen-Suderwich beherbergt eine wunderschöne Krippe, das zweite Ziel unserer Rundfahrt. Eine Einkehr im Suderwicher Café Schäper rundet den Nachmittag ab.

    Weitere Informationen und Anmeldung beim Vereinsvorsitzenden Theodor Beckmann unter 02363/65852; Fahrpreis 10 Euro; Kinder kostenlos.

    Foto: Die Weihnachtskrippe in St. Johannes in Recklinghausen-Suderwich im Dezember 2016.