Aktuelles

  • Vestischer Kalender 2018 ist erschienen

    Wieder stellten Rita Maria Schütz von der Schützdruck GmbH, Dr. Matthias Kordes vom Stadtarchiv Recklinghausen und Landrat Cay Süberkrüb im Café am Tiergarten in Recklinghausen den Vestischen Kalender 2018 vor. Mit Beiträgen zur Geschichte des Vestes Recklinghausen und seiner zahlreichen Gemeinden bietet auch die 89. Ausgabe des Kalenders ein buntes Lesevergnügen.

    Aus Dattelner Sicht enthält der neueste Kalender zwei interessante Beiträge: In der lockeren Folge aus den Nachkriegsjahren des Fußballs im Kreis Recklinghausen werden auch die Erfolge des Dattelners Erwin Häming herausgestellt, der in der Mannschaft der Spvgg. Erkenschwick eine zentrale Mittelfeldrolle gespielt hat, als sie 1974/76 zwei Jahre der 2. Bundesliga angehörte.

    In einem zweiten Beitrag beleuchtet unser Vereinsvorsitzender Theodor Beckmann die Baumaßnahmen an der Lippe zwischen der Rauschenburg und Haus Vogelsang: Er zeigt auf, wie aus dem regulierten, gefesselten Fluss des 19. Jahrhunderts wieder ein breites und flaches Fließgewässer wird.

    Exemplare des Vestischen Kalenders sind in den örtlichen Buchhandlungen oder beim Vorsitzenden des Plattdeutschen Sprach- und Heimatvereins erhältlich, der Verkaufspreis beträgt 19.95 Euro.

  • Ökumenische Andacht in der Friedenskirche

    Am Mittwoch, 20. Dezember 2017, findet um 15:00 Uhr in der Friedenskirche am Schiffshebewerk eine adventliche Andacht statt. Sie wird zelebriert von Pfarrer Hans Overkämping und Diakon Horst Borrieß. Zu dieser Andacht laden herzlich ein der Plattdeutsche Sprach- und Heimatverein Datteln und der Heimatverein Waltrop. Nachdem Schifferseelsorger Horst Borrieß Ende letzten Jahres in Ruhestand gegangen war, ist der Dattelner Bevölkerung die Friedenskirche am Schiffshebewerk als Kulturkirche erhalten geblieben. Die Heimatvereine in Datteln und Waltrop engagieren sich im Förderverein des Schiffshebewerks, der die Keimzelle des evangelischen Lebens in Datteln und Waltrop Anfang des Jahres übernommen hat; sie wollen mithelfen, die Kirche weiterhin mit Leben zu füllen.

  • Weihnachtlicher Glanz in alter Fachwerkstadt

    Die Mitglieder und Gäste des Dattelner Plattdeutschen Sprach- und Heimatvereins, die zum Weihnachtsmarkt nach Hattingen gefahren waren, konnten es hautnah erleben: Die Altstadt von Hattingen ist einfach traumhaft schön, ein historisches Städtchen mit vielen Besichtigungsmöglichkeiten (Altes Rathaus, Bügeleisenhaus etc.), guten Einkaufsmöglichkeiten und einer exzellenten Gastronomie. Frau Richter von Hattingen Marketing gelang es, bei ihrem einstündigen Rundgang eindrücklich zu zeigen, wie hübsch die weihnachtlich geschmückte Stadt mit ihren verwinkelten Gassen und den 144 Fachwerkhäusern ist.

  • Fahrt zum Weihnachtsmarkt in Hattingen

    Er entwickelt zu einem der beliebtesten Weihnachtsmärkte Westfalens, der stimmungsvolle Weihnachtsmarkt in mittelalterlichem Stadtkern von Hattingen. Auch der Plattdeutsche Sprach- und Heimatverein Datteln bietet in diesem Jahr eine Busfahrt dorthin an; am 6. Dezember 2017 startet der Bus um 13 Uhr am Dattelner Neumarkt und um 13,15 Uhr in Horneburg.

    Hattingen zählt zu den schönsten historischen Altstädten in Deutschland. Mit festlichem Schmuck in der Vorweihnachtszeit lädt der dortige Weihnachtsmarkt zu einem wahrhaft nostalgisch-märchenhaften Bummel in die Vergangenheit. Wie in jedem Jahr duftet es nach Zimt, Glühwein und gebrannten Mandeln, festlicher Lichterglanz umgibt die pittoreske Fachwerkarchitektur. Der Markt stimmt auf die Weihnachtstage ein – mit Frau Holle am Untermarkt, Plätzchenbäckerei, Krippenausstellung und Märchenweg, Feuerzangenbowle und Kunsthandwerkermarkt. Eine Führung durch die mitten in der malerischen Altstadt stehende St.-Georgs- Kirche mit ihrem “schiefen” Turm und ein gemeinsames Kaffeetrinken gehören natürlich mit zum Besuch in Hattingen.

    Einige wenige Plätze sind noch frei; Anmeldungen nimmt der Vereinsvorsitzende Theodor Beckmann entgegen: Telefon 02363-65852.

  • Mensch – Mutter – Maria

    Im Zeichen des Erntedanks stand der beschauliche Nachmittag des Plattdeutschen Sprach- und Heimatvereins in der Kirche St. Maria Heimsuchung in Herten- Langenbochum. Gemeindemitglider hatten dort aus Samenkörnern, Früchten, Gemüse und Kastanien das Gnadenbild der Gottesmutter Maria von Kevelaer in der Form eines prachtvollen Früchteteppichs gestaltet.

  • Erntedank am Früchteteppich

    Fahrt zum Früchteteppich in Herten-Langenbochum am 4. Oktober 2017,

    Abfahrt: 13 Uhr ab Neumarkt. 13:15 Uhr ab Horneburg

    Am 4. Oktober 2017 lädt der Plattdeutsche Sprach- und Heimatverein Datteln in Kooperation mit der VHS seine Mitglieder und Gäste ein zu einem beschaulichen Nachmittag im Zeichen des Erntedanks. Der Früchteteppich der Gemeinde St. Maria Heimsuchung lockt jedes Jahr im Herbst zahlreiche Besucherinnen und Besucher nach Herten-Langenbochum. Seit fast 40 Jahren legen die Frauen von St. Maria Heimsuchung zum Erntedank einen Früchteteppich vor den Altar. Früchte, Gemüse, Kastanien und Samenkörner zeigen jedes Jahr ein anderes biblisches Motiv. Die Fahrt startet am Dattelner Neumarkt um 13 Uhr, in Horneburg um 13:15 Uhr. (Fahrtkosten 10 Euro) Zum Abschluss der Fahrt geht es in die Hertener Ried zu Kaffee und Kuchen. Anmeldungen bitte beim Vereinsvorsitzenden Theodor Beckmann (02363 65852) oder bei der VHS Datteln (02363 107425).

  • Auf kulturhistorischer Route

    Radler machen Station an Baudenkmälern und anderen Sehenswürdigkeiten

    von Norbert Schmitz, Dattelner Morgenpost, 13. September 2017

    DATTELN. Zu den Baudenkmälern und kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten, an denen sich die mehr als 100-jährige Geschichte der Evangelischen Kirche in Datteln nachzeichnen lässt, führte am Sonntag eine Fahrradtour, zu der Volkshochschule und Heimatverein eingeladen hatten.

    „Wir haben das Vestische Radeljahr und das Lutherjahr zum Anlass genommen, um diese historischen Stätten anzufahren,“ erläuterte VHS-Leiterin Rosemarie Schloßer vor dem Start am Dorfschultenhof.

    Und in diesem Gebäude präsentierte Theo Beckmann, der Vorsitzende des Plattdeutschen Sprach- und Heimatvereins, bereits die erste Sehenswürdigkeit. Es sind die Glocken, die im Jahre 1848 beim „Bochumer Verein“ gegossen wurden und danach erst in der Gustav-Adolf-Kirche in Recklinghausen läuteten. „Als dann die Friedenskirche in Meckinghoven gebaut wurde, machten die Recklinghäuser sie der jungen Gemeinde in Datteln zum Geschenk,“ erklärt Beckmann, den Rosemarie Schloßer als das „wandelnde Geschichtsbuch Dattelns“ bezeichnete. Die Glocken sind aus Gussstahl gefertigt, ebenso wie die im Turm der Lutherkirche. Und auch diese wurden in dem Bochumer Stahlwerk gefertigt.

    Vom Dorfschultenhof ging es weiter zum Freiherr-vom-Stein-Haus, wo ehemals eine Notkirche stand. Dann machten die Teilnehmer an der Lutherkirche und an dem für die evangelischen Christen in Datteln bedeutungsvollen Lutherhaus Station. Auf ihrer Radtour steuerten die Teilnehmer weiter die Versöhnungskirche in Meckinghoven, Horneburg und schließlich die Friedenskirche an der Provinzialstraße an. Dieses älteste evangelische Gotteshaus in Datteln steht als Kirche inzwischen nicht mehr zur Verfügung, bleibt als Gebäude dank des Einsatzes engagierter Bürgerinnen und Bürger aus Waltrop und Datteln jedoch bestehen und dient als begehrter Veranstaltungsort.

    Foto: Die alten Glocken aus der Friedenskirche hängen im Dorfschultenhof. Zu Beginn der Radtour zu kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten berichtete Theo Beckmann (Mitte), Vorsitzender des Plattdeutschen Sprach- und Heimatvereins, über die Geschichte dieser Glocken. (Foto: Norbert Schmitz)

  • Dattelner auf den Spuren Luthers in Dalheim

    Wie die Deutschen Luther sahen

    Am vergangenen Wochenende unternahm eine kleine Gruppe aus Datteln, geführt von Theodor Beckmann vom Plattdeutschen Sprach- und Heimatverein, einen Besuch des LWL-Landesmuseums für Klosterkultur in Dalheim. Anlass für diesen gemeinsamen Tagesausflug der VHS, der Ev. Kirchengemeinde und des Heimatvereins war die im Kloster Dalheim seit November 2016 laufende Lutherausstellung „Luther. 1917 bis heute“, die der Frage nachgeht, was den Reformator bis heute zu einer Schicksalsfigur der Deutschen macht. Dabei beschränkt sich die Ausstellung nicht nur auf den Zeitraum der vergangenen 100 Jahre, sondern widmet sich ergänzend ausführlich Luther und seiner Zeit im 16. Jahrhundert. Staunend betrachteten die Besucher aus Datteln beispielsweise Murmeln aus dem Wohnhaus der Luthers in Mansfeld, mit denen der kleine Martin vielleicht gespielt hat, ein Messgewand des Reformators, ein Luther-Portrait des Malers Lucas Cranach oder auch die legendäre Truhe, in der der Dominikanermönch Johann Tetzel die Einnahmen seiner Ablasspredigten anhäufte.

    Im Mittelpunkt der Ausstellung steht natürlich die Auslegung und Wahrnehmung der Lehren Martin Luthers durch 100 Jahre deutsche Geschichte bis in die Gegenwart. Herr Rupp vom Museumsteam erläuterte der Besuchergruppe aus Datteln die drei Phasen der Luther-Rezeption seit 1917: als Nationalheld zur 400-Jahrfeier des Thesenanschlags, als sogenannter „deutscher Luther“, den die Nationalsozialisten für ihre Propaganda vereinnahmten, als „Fürstenknecht“ oder später als Anführer der „ersten frühbürgerlichen Revolution“ in der DDR. Immer wieder wurde der Reformator von der Obrigkeit vereinnahmt, wurden seine Äußerungen in einen neuen politischen Zusammenhang gesetzt. Die zahlreichen Exponate in Dalheim sind geeignet zu verdeutlichen, wie sehr jede Zeit sich den Luther formte, der zu ihr passte. Nicht immer traf dabei das Bild von ihm seine eigenen Ideen.

    Foto: Modell der Klosteranlage Dalheim

    Abgerundet wurde der abwechslungsreiche Museumsbesuch durch überraschende Einblicke in das Klosterleben des späten Mittelalters, durch ein Mittagsbuffet, ein Kaffeetrinken und durch einen abschließenden Nachmittagsspaziergang in den weitläufigen Klostergärten.

  • Radtour zum Tag des offenen Denkmals

    Sonntag, 10. September 2017, 11:00 Uhr, Dorfschultenhof

    Der bundesweite Tag des offenen Denkmals findet seit 1993 statt. Der Tag des offenen Denkmals ist hierbei der deutsche Beitrag zu den “European Heritage Days”, die 1991 vom Europarat initiiert wurden. Das Ziel dieses Tages ist es, die Öffentlichkeit für die Bedeutung des kulturellen Erbes zu sensibilisieren und Interesse für die Belange der Denkmalpflege zu wecken. Seither treffen sich jedes Jahr am zweiten Sonntag im September Denkmalinteressierte, um geschichtsträchtige Objekte vor Ort zu erleben.

    In Kooperation mit der Dattelner Volkshochschule beteiligt sich der Plattdeutsche Sprach- und Heimatverein Datteln mit einer Radtour auf den Spuren der Evangelischen Kirchen in Datteln. Die Tour führt zur Lutherkirche, zum Lutherhaus, zur Versöhnungskirche, nach Horneburg und zur Friedenskirche.

    Eingeladen zu dieser rund 18 km langen Radtour sind alle Interessierten. Eine Anmeldung oder Vereinsmitgliedschaft ist nicht erforderlich, die Teilnahme ist kostenlos. Treffpunkt ist um 11:00 Uhr am Dorfschultenhof Datteln, Genthiner Straße 7.

  • Luther in der jüngeren Geschichte

    Tagesfahrt zum Kloster Dalheim am 9. September 2017

    Eine Tagesfahrt zur Ausstellung „Luther 1917 bis heute“ im Kloster Dalheim bietet die Volkshochschule am 9. September in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirchengmeinde und dem Heimatverein statt.

    Im Jahr des 500. Reformationsgedenkens widmet sich die Sonderausstellung „Luther 1917 bis heute“ im LWL-Landesmuseum für Klosterkultur in Dalheim der Figur Martin Luther in der jüngeren Geschichte. Mit der Reformation setzten seine 95 Thesen im Jahr 1517 einen Prozess in Gang, der die Welt verändern sollte. Als Reiseleiter fungieren bei dieser Tagesfahrt Theodor Beckmann (Heimatverein), Thomas Mämecke (Evangelische Kirchengemeinde) und Rosemarie Schloßer (VHS).

    Los geht es am 9. September 2017 um 9 Uhr am Neumarkt. Der Bus hält außerdem um 9:15 Uhr am Schloss Horneburg. Die Rückkehr ist für 20 Uhr geplant. Kursgebühr: 30 Euro für Fahrt, Eintritt und Führung. Anmeldung unter 02363/107-388 oder -412.