Anlässlich des Internationalen Denkmaltages machte sich der Plattdeutsche Sprach- und Heimatverein auf eine Rundreise durch Datteln zu den Steinkreuzen am Wegesrand, sowohl zu denen, die unter Denkmalschutz stehen, aber auch zu den zahlreichen anderen Kreuzen in der Stadtmitte, in Ahsen, in Meckinghoven, in Hachhausen, in Klostern oder in Bockum.

Der Vereinsvorsitzende Theo Beckmann hat die hochinteressanten Geschichten rund um diese Kreuze zusammengetragen: die Geschichte des ältesten Dattelner Kreuzes, dem Femekreuz aus Eifeler Basaltstein in der Nähe der Grenze zwischen den Gemeinden Datteln und Henrichenburg aus dem 14. Jahrhundert; die lange Tradition des Schifferkreuzes in Ahsen, die bis ins Jahr 1830 zurückreicht; die Anfänge des leider arg ramponierten Ensberg-Kreuzes am Ölmühlenweg aus dem Jahre 1893; die Aufstellung des Hochkreuzes auf dem Hauptfriedhof im Jahre 1910.
Zum Abschluss unserer Runde waren wir zu Gast im Garten der Familie Dieckhöfer. Ihr mächtiges Steinkreuz im Vorgarten stammt vom Hof Brauckmann aus dem Jahre 1945. Vielen Dank für Speis’ und Trank.

