Abseits des Autoverkehrs

Im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche möchte der Dattelner Heimatverein zeigen, dass das Radwegenetz im Ruhrgebiet unterdessen mehr und mehr Möglichkeiten eröffnet, die Nachbarstädte auf Wegen abseits des Autoverkehrs sicher und entspannt zu erreichen: auf zu Radwegen ausgebauten ehemaligen Zechenbahntrassen, auf Betriebswegen an den Kanälen oder an der Emscher, auf komfortablen, blau beschilderten Fahrradstraßen.

Ziel der diesjährigen Tour war der Bochumer Norden: Über Suderwich, den Frankenweg, eine gelungene Fahrradstraße, nach Recklinghausen, dann über die Allee des Wandels zur Zeche Ewald in Herten, über die Ewaldtrasse zur 153 Meter langen Grimberger Sichel, die sich schwungvoll über den Rhein-Herne-Kanal schwingt, und über die Erzbahntrasse zur ehemaligen Krupp-Zeche Hannover in Bochum-Günnigfeld.

Nach einer längeren Pause und der Besichtigung des Zechenmuseums ging es weiter entlang der Grummer Teiche, über die Lothringentrasse nach Gerthe, von dort durch das Herner Hügelland und das Emscherland zurück nach Datteln.

Wie immer gab es am Wegesrand Interessantes zu entdecken: Höhepunkte der Tour waren sicherlich der Besuch der Maschinenhalle der Zeche Hannover, die Runde durch die benachbarte Bergarbeitersiedlung Dahlhauser Heide und die Einkehr beim Griechen am Gerther Markt.