Gut besuchter Neujahrsempfang

Das frostige Winterwetter mit frisch gefallenem Schnee und eisigem Wind konnte die Mitglieder nicht davon abhalten, zum Neujahrsempfang des Dattelner Heimatvereins in den Dachsaal des Dorfschultenhofes zu kommen. Dichtgedrängt saßen die zahlreichen Erschienenen und freuten sich auf die leckeren Neujahrshörnchen, gebacken von Adelheid Luchini und Monika Frey, dazu gab es den obligatorischen Kaffee oder ein Tässchen Tee. Der Vorstand hat sich bei den Mitgliedern herzlich für die gute Zusammenarbeit, die rege Unterstützung und die aktive Teilnahme bei den Vereinsaktivitäten bedankt.

Und auch sonst kamen die erschienenen Vereinsmitglieder auf ihre Kosten: Als Gäste konnte der Vereinsvorsitzende Theodor Beckmann Bürgermeister André Dora, die Fraktionsvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Melanie Bleicher, den Heimatforscher Wolfgang Thimian und den ehemaligen Apotheker Dr. Carlheinz Münnighoff begrüßen. Sie begleiten den Verein seit Jahren und wünschten ihm bei seiner engagierten Arbeit der Heimatpflege und zur Vermittlung der Heimatkunde viel Erfolg und gute Ergebnisse.

Nach der Kaffeepause verteilte Dr. Münnighoff die Kalender der Alten Apotheke 2026, er und Wolfgang Thimian stellten uns die Kalenderbilder vor und konnten uns viele Geschichten hinter den Fotos erzählen.

Plattdeutscher Sprach- und Heimatverein Datteln 1922 e.V.

„Im Advent“

am 10.12.2025 um 15 Uhr im Dachsaal des Dorfschultenhofes

Paul Reding, Bildhauer, Maler und Schriftsteller aus Waltrop, wird am Mittwoch, 10.12.2025 um 15 Uhr zu Gast sein bei der vorweihnachtlichen Feier des Plattdeutschen Sprach- und Heimatvereins Datteln 1922 e.V im Dachsaal des Dorfschultenhofes, Genthiner Straße 7. Auch in diesem Jahr hat Paul Reding eine Weihnachtsgeschichte geschrieben, die er den Mitgliedern und Gästen des Vereins vorlesen wird. Mit seinen besinnlichen und humorigen Gedichten, umrahmt von den Liedern und plattdeutschen Gedichten der Vorweihnachtszeit, wird er die Feier gestalten. Im Laufe des Nachmittags stößt dann der Offene Singekreis mit Irina Tseytlina, der Kantorin der Lutherkirche, dazu und wir singen gemeinsam Weihnachtslieder.

Adventsbasar in Datteln-Hagem

am 16. November 2025 von 12 bis 18 Uhr auf Hof Beckmann, Hagemer Kirchweg 95

Auch in diesem Jahr richtet der Plattdeutsche Sprach- und Heimatverein am Sonntag, 16. November 2025, einen prächtigen Weihnachtsmarkt aus. Die geschmackvoll geschmückten Tenne des Hofgebäudes Hagemer Kirchweg 95 ist in eine romantische Weihnachtsstimmung gehüllt. Von 12 bis 18 Uhr werden die Marmeladen und Deko-Artikel der Schüler-Werkstatt der Raoul-Wallenberg-Schule („Aus Alt wird Neu“), schmucke Adventsgestecke und -kränze und mehrere weihnachtliche Stände mit vielen kleinen Geschenkideen angeboten und Groß und Klein mit Kleinigkeiten viel Freude schenken. Bei Kaffee und Kuchen, Waffeln und Grillwürstchen werden die Besucherinnen und Besucher auf das Weihnachtsfest eingestimmt.

Bier ist Thema des Dattelner Sprach- und Heimatvereins

Die Geschichte des Dortmunder Bieres, Mittwoch, 08. Oktober 2025, 17.00 Uhr, im Dachsaal des Dorfschultenhofes, Genthiner Straße 7, 45711 Datteln. Für die Besucher ist der Eintritt frei. 

Da braut sich etwas zusammen“, sagt Theodor Beckmann, Vorsitzender des Plattdeutschen Sprach- und Heimatvereins Datteln. Denn beim nächsten Geschichtstreff des Vereins dreht sich alles um BierVon der Erfindung des Biers vor rund 7.500 Jahren bis zur Frage, warum heute immer weniger davon getrunken wird, führt Wolfgang Skorvanek, Vorsitzender des Dortmund-Evinger Geschichtsvereins, durch die Geschichte des vermutlich ältesten alkoholhaltigen Getränks. Er wird sowohl über den Aufstieg der Dortmunder Brauereien nach dem Zweiten Weltkrieg als auch über den Niedergang seit Mitte der 1960er Jahre erzählen. Heute existieren in Dortmund nur noch zwei Brauunternehmen.

Foto: Frauen in der Bier-Produktion: In den 1950er Jahren waren sie Hilfskräfte, wie hier im Flaschenkeller der Dortmunder Union-Brauerei AG. 

Abseits des Autoverkehrs

Im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche möchte der Dattelner Heimatverein zeigen, dass das Radwegenetz im Ruhrgebiet unterdessen mehr und mehr Möglichkeiten eröffnet, die Nachbarstädte auf Wegen abseits des Autoverkehrs sicher und entspannt zu erreichen: auf zu Radwegen ausgebauten ehemaligen Zechenbahntrassen, auf Betriebswegen an den Kanälen oder an der Emscher, auf komfortablen, blau beschilderten Fahrradstraßen.

Ziel der diesjährigen Tour war der Bochumer Norden: Über Suderwich, den Frankenweg, eine gelungene Fahrradstraße, nach Recklinghausen, dann über die Allee des Wandels zur Zeche Ewald in Herten, über die Ewaldtrasse zur 153 Meter langen Grimberger Sichel, die sich schwungvoll über den Rhein-Herne-Kanal schwingt, und über die Erzbahntrasse zur ehemaligen Krupp-Zeche Hannover in Bochum-Günnigfeld.

Nach einer längeren Pause und der Besichtigung des Zechenmuseums ging es weiter entlang der Grummer Teiche, über die Lothringentrasse nach Gerthe, von dort durch das Herner Hügelland und das Emscherland zurück nach Datteln.

Wie immer gab es am Wegesrand Interessantes zu entdecken: Höhepunkte der Tour waren sicherlich der Besuch der Maschinenhalle der Zeche Hannover, die Runde durch die benachbarte Bergarbeitersiedlung Dahlhauser Heide und die Einkehr beim Griechen am Gerther Markt.