Unsere Termine im März

Am Mittwoch, 11. März 2026, lädt der Plattdeutsche Sprach- und Heimatverein Datteln um 15 Uhr zur ordentlichen Mitgliederversammlung in den Dachsaal des Dorfschultenhofes ein. Auf der Tagesordnung stehen Rückblicke, Neuwahlen und Planungen. Inmitten der vielen Formalien sorgen Kaffee und Kuchen für die nötige Geselligkeit. Eine

rege Teilnahme der Mitglieder wird erbeten, da wichtige Entscheidungen für die zukünftige Arbeit des Heimatvereins anstehen.

Einladung zur Jahreshauptversammlung des Plattdeutschen Sprach- und Heimatvereins Datteln 1922 e.V. am 11. März 2026 um 15:00 Uhr im Dachsaal des Dorfschultenhofs in Datteln. Mit Vereinslogo und Stadtansicht im Kopfbereich.
Plattdeutscher Sprach- und Heimatverein Datteln 1922 e.V.

Am Montag, 16. März 2026, starten die „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ in Datteln mit einem Spaziergang zu den Stolpersteinen.

Der Vorsitzende unseres Heimatvereins Theodor Beckmann führt durch unsere Stadt zu den hier in den Boden eingelassenen kleinen Gedenktafeln aus Messing, die der Künstler Gunter Demnig an die Opfer des Nationalsozialismus in Datteln verlegt hat.

In Datteln gibt es jetzt 21 Stolpersteine.

Sie sind Teil des größten dezentralen Mahnmals der Welt. Bei dieser Führung erfahren die Teilnehmer*innen Geschichte und Geschichten zu den Messingsteinen und zu den Menschen, für die sie verlegt wurden.

Datteln um 1935

Das Bild ist ein altes Schwarz-Weiß-Foto aus dem Jahr 1936. Zu sehen ist das Amts- und Rathaus von Datteln. Das Gebäude hat zwei große Rundbogen-Eingänge. Über einem Eingang steht der Schriftzug "Amts- und Rathaus". Das Gebäude ist mit Pflanzen und Schmuck dekoriert. Es gibt einen festlichen Anlass. Vor dem Gebäude stehen viele Menschen. Die meisten Männer tragen Uniformen aus der Zeit des Nationalsozialismus. Dazu gehören Uniformen von SA und SS sowie militärische Kleidung. Einige Männer tragen Mützen und Abzeichen. Links stehen einige Männer in ziviler Kleidung. Sie tragen dunkle Anzüge. In der Mitte des Bildes wird ein Dokument gezeigt oder überreicht. Es handelt sich um die Stadturkunde. Rechts steht eine größere Gruppe uniformierter Männer. Sie stehen dicht beieinander und schauen in Richtung der Zeremonie. Unter dem Foto steht der Text: "Am 14. Juni 1936 wurde im Rahmen eines Festaktes die Stadturkunde an Vertreter der Stadt überreicht." Das Foto zeigt einen offiziellen Festakt zur Stadtwerdung von Datteln während der Zeit des Nationalsozialismus.

Vertrautes und Vergessenes aus der Vergangenheit

am 11. Februar 2026 um 15 Uhr im Dachsaal des Dorfschultenhofes

In Kooperation mit der Volkshochschule lädt der Plattdeutsche Sprach- und Heimatverein ein zu einem Vortrag zur Dattelner Heimatgeschichte: am Mittwoch, 11.02.2026 um 15 Uhr im Dachsaal des Dorfschultenhofes, Genthiner Straße 7.

An Hand zahlreicher Fotos erzählen der Dattelner Heimatforscher Wolfgang Thimian und der Vereinsvorsitzende Theodor Beckmann, wie es in und um Datteln um das Jahr 1935 aussah. Vor nunmehr 90 Jahren erlebte die Landgemeinde die Zeit des Nationalsozialismus, u.a. auch die Stadtwerdung im Jahr 1936. Der Verein heißt neben seinen Mitgliedern auch interessierte Gäste herzlich willkommen.

Datteln hat heute seinen 21. Stolperstein bekommen.

Der neue Stolperstein vor dem Haus An der Mühle 1a umgeben von Rosen.

27.01.2026

Gunter Demnig, bekannt für seine Initiative, mit Stolpersteinen an die Opfer des Naziregimes zu erinnern, ist mal wieder nach Datteln gekommen, um sein aus mehr als 100.000 Steinen bestehendes Kunstwerk um einen Stein zu erweitern. 

Unser Vereinsvorsitzender Theodor Beckmann war selbstverständlich bei der Feierstunde zugegen; er ließ es sich nicht nehmen, an alle Anwesenden eine der jüngst herausgegebenen Stolperstein-Briefmarken der Deutschen Post zu verteilen.

Der neue Stolperstein vor dem Haus An der Mühle 1a erinnert an Peter Jakob Theisen. Er wurde 1907 in Püttlingen geboren und zog als Kind mit seiner Familie nach Datteln. Aufgrund einer Epilepsie-Erkrankung wurde er im nationalsozialistischen System als „minderwertiges Leben“ stigmatisiert. Am 13. August 1942 wurde er in der Landesheilanstalt Eichberg ermordet. Er war erst 34 Jahre alt. Durch die Verlegung eines Stolpersteins in Datteln holen wir ihn aus den Akten zurück in das Leben unserer Stadt, in die Erinnerung seiner Familie. 

Ziel der Stolperstein-Verlegungen ist es, an Opfer nationalsozialistischer Gewalt zu erinnern, lokale Geschichte sichtbar zu machen und einen Beitrag zur historisch-politischen Bildung sowie zur Stärkung demokratischer Werte zu leisten. Die anderen 20 Dattelner Stolpersteine erinnern an jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger, die vor den Nazis geflohen waren oder von den Nazis ermordet wurden.

Gut besuchter Neujahrsempfang

Das frostige Winterwetter mit frisch gefallenem Schnee und eisigem Wind konnte die Mitglieder nicht davon abhalten, zum Neujahrsempfang des Dattelner Heimatvereins in den Dachsaal des Dorfschultenhofes zu kommen. Dichtgedrängt saßen die zahlreichen Erschienenen und freuten sich auf die leckeren Neujahrshörnchen, gebacken von Adelheid Luchini und Monika Frey, dazu gab es den obligatorischen Kaffee oder ein Tässchen Tee. Der Vorstand hat sich bei den Mitgliedern herzlich für die gute Zusammenarbeit, die rege Unterstützung und die aktive Teilnahme bei den Vereinsaktivitäten bedankt.

Und auch sonst kamen die erschienenen Vereinsmitglieder auf ihre Kosten: Als Gäste konnte der Vereinsvorsitzende Theodor Beckmann Bürgermeister André Dora, die Fraktionsvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Melanie Bleicher, den Heimatforscher Wolfgang Thimian und den ehemaligen Apotheker Dr. Carlheinz Münnighoff begrüßen. Sie begleiten den Verein seit Jahren und wünschten ihm bei seiner engagierten Arbeit der Heimatpflege und zur Vermittlung der Heimatkunde viel Erfolg und gute Ergebnisse.

Nach der Kaffeepause verteilte Dr. Münnighoff die Kalender der Alten Apotheke 2026, er und Wolfgang Thimian stellten uns die Kalenderbilder vor und konnten uns viele Geschichten hinter den Fotos erzählen.

Plattdeutscher Sprach- und Heimatverein Datteln 1922 e.V.

„Im Advent“

am 10.12.2025 um 15 Uhr im Dachsaal des Dorfschultenhofes

Paul Reding, Bildhauer, Maler und Schriftsteller aus Waltrop, wird am Mittwoch, 10.12.2025 um 15 Uhr zu Gast sein bei der vorweihnachtlichen Feier des Plattdeutschen Sprach- und Heimatvereins Datteln 1922 e.V im Dachsaal des Dorfschultenhofes, Genthiner Straße 7. Auch in diesem Jahr hat Paul Reding eine Weihnachtsgeschichte geschrieben, die er den Mitgliedern und Gästen des Vereins vorlesen wird. Mit seinen besinnlichen und humorigen Gedichten, umrahmt von den Liedern und plattdeutschen Gedichten der Vorweihnachtszeit, wird er die Feier gestalten. Im Laufe des Nachmittags stößt dann der Offene Singekreis mit Irina Tseytlina, der Kantorin der Lutherkirche, dazu und wir singen gemeinsam Weihnachtslieder.