Start der Radtour: Sonntag, 26. August 2018, 10:30 Uhr ab Datteln Neumarkt

Traditionell lädt der Plattdeutsche Sprach- und Heimatverein zum Abschluss der Sommerferien Mitglieder und Gäste ein zum sanften Reisen: In diesem Jahr führt die Radtour am 26. August zur Lippe nach Haltern-Lippramsdorf. Die Lippe, der längste Fluss Nordrhein-Westfalens, hat nun einen eigenen flussbegleitenden Radfernweg: Die Römer-Lippe-Route von Xanten nach Detmold! Von den mehr als 400 Kilometern liegen auch einige Kilometer in Datteln und im Kreis Recklinghausen. An dieser Strecke im Lippetal liegt der Halterner Ortsteil Lippramsdorf. Der Weg dorthin führt auf flachen Wegen vorbei am Rande der Haard, über den Lippedeich mit unverstelltem Blick auf die Chemieanlagen in Marl-Hüls bis zum Café im ehemaligen Bahnhof der Eisenbahnlinie Haltern-Wesel. Zurück nach Datteln geht es über die alte Bahntrasse in Richtung Haltern und auf dem Betriebsweg des Wesel-Datteln-Kanals. Die Länge der Tour beträgt ca. 55 km, sie kommt aber ohne größere Steigungen daher.

In Kooperation mit der Volkshochschule der Stadt Datteln. Weitere Informationen zu dieser Rundtour, die um 10:30 Uhr am Dattelner Neumarkt startet, sind beim Vereinsvorsitzenden Theodor Beckmann (Tel. 02363-65852) erhältlich. Eine förmliche Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlos.

Dattelner Heimatverein erlebt einen abwechslungsreichen Tag in Münster

Von einem Kunstwerk der besonderen Art haben sie sich in seinen Bann ziehen lassen, die Mitglieder des Dattelner Plattdeutschen Sprach- und Heimatvereins, die einen Tagesausflug nach Münster unternommen haben. In der dortigen Dominikanerkirche ließen sie sich in die Geheimnisse der Funktion des Foucault’schen Pendels einweihen, das der Maler und Bildhauer Gerhard Richter in diesem Jahr der Stadt Münster geschenkt hatte.



Die genial einfache Installation besteht aus einer 48 kg schweren Metallkugel, die an einem 28,75 m langen Seil hängt und über einer vom Künstler gestalteten leicht gewölbten Bodenplatte aus Grauwacke schwebt. Schon nach wenigen Minuten konnte jeder erkennen, dass sich die Schwingungsebene des Pendels gegenüber der markierten Bodenülatte verschiebt – kein anderes Experiment macht die Rotation der Erde so anschaulich sichtbar wie diese Drehung.

Den größeren Teil des Tages nahm dann der Besuch der Ausstellung „Frieden. Von der Antike bis heute“ im LWL-Museum für Kunst und Kultur am Domplatz ein. In diesem Sommer, 400 Jahre nach Ausbruch des 30jährigen Krieges, wird in Münster das Thema Frieden in einem nie da gewesenen Umfang behandelt. In einer Reise durch mehrere Jahrhunderte wird den Besuchern schnell klar, dass das Thema Frieden kein alter Hut ist, sondern leider aktueller ist denn je. Über allen Exponaten steht die bange Frage: Warum haben sich Menschen zu allen Zeiten den Fieden gewünscht, aber warum gelang es ihnen nie, ihn auf Dauer zu bewahren? Werke namhafter Künster werden gezeigt, u.a. von Peter Paul Rubens, Eugène Delacroix, Pierre Rodin, Otto Dix und Käthe Kollwitz; in ihren Werken wird einerseits der Schrecken des Krieges erkennbar, andererseits aber auch die Hoffnung auf Harmonie, Freundschaft, Liebe, Glück, Wohlstand und Gerechtigkeit.

Am Ende eines ausgefüllten Tages und einer entspannten Fahrt mit dem Schnellbus des RVM, der Datteln tagsüber jede Stunde mit Münster verbindet, zeigten sich alle Teilnehmer beeindruckt von der Vitalität und Vielfalt der Metropole des Münsterlandes, so dass in den kommenden Jahren bei künftigen kulturellen Höhepunkten weitere Besuche dort vorstellbar sind.

Heimatverein besucht am 10. August die Ausstellung „Frieden. Von der Antike bis heute“ in Münster

400 Jahre ist es jetzt her, da löste im Jahre 1618 ein Fenstersturz in Prag den 30-jährigen Krieg aus, vor 100 Jahren endete im Jahre 1918 ein mörderischer, grausamer Krieg, der Erste Weltkrieg. Der Plattdeutsche Sprach- und Heimatverein Datteln greift am 10. August 2018 gerne das Angebot der Münsteraner Museen auf, die in einer Großausstellung das Ringen, die Sehnsucht und die Sicherung von Frieden in seinen vielfältigen und verschiedenen Ausprägungen beleuchten. Der Verein organisert eine Fahrt von Datteln nach Münster mit dem S 91, in den man an zahlreichen Stellen im Stadtgebiet zusteigen kann. Wenn wir einmal in Münster sind, werden wir uns natürlich auch das Geschenk den Künstlers Gerhard Richter an die Stadt Münster ansehen, das an einem 29 m langen Stahlseil hängende Pendel in der Dominikanerkirche. Eine Anmeldung beim Vereinsvorsitzenden Theodor Beckmann (02363-65852) ist unbedingt erforderlich.

Info:

10.08.2018 (Fr.) Fahrt mit dem S 91 nach Münster
9:42 Uhr ab Kinderklinik, 9:47 Uhr ab Neumarkt, 9:53 Uhr ab Münsterstraße,
in Münster u. a. Besuch der Ausstellung „Frieden. Von der Antike bis heute“ im LWL-Museum für Kunst und Kultur (Eintritt frei),
Rückfahrt ab Münster: 17:40 Uhr ab Ludgeriplatz, Rückkehr in Datteln kurz nach 19:00 Uhr

Die Antwort auf diese Frage bekamen diese Woche die Teilnehmer einer Fahrt des Dattelner Heimatvereins im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund. Emotonal, lebendig, abwechslungsreich, modern multimedial und interaktiv, halt ganzheitlich beeindruckend erfährt der Besucher in kurzweiliger Form alles Wichtige über die wichtigste Nebensache der Welt, vor allem dass das Zusammenwachsen eines Teams zu einer Mannschaft halt nicht immer gelingt. Was 1954, 1974, 1990 und 2014 zum Titelgewinn der deutschen Fußballteams führte, war vor allem die Chemie, die unter Spielern und Betreuern zu 100% stimmte.

Die zahlreichen Ausstellungsstücke sind geschickt in Szene gesetzt: sie informieren, sie regen zum Nachdenken an, sie überraschen, sie berühren, sie begeistern – mit einem Wort: sie unterhalten.

Sie erzählen von bekannten und vergessenen Legenden, den Helden von Bern genauso wie den Helden der WM in Brasilien. Die Exponate, die Schautafeln und die Fernsehbilder liefern den mitgereisten Fußballfans nicht nur sachliche Informationen, sie bewirken bei ihnen auch Gänsehautmomente und rufen erstauntes Entzücken hervor: so ein Blick auf die Original-Siegerpokale von 1954, 74, 90 und 2014 in der Schatzkammer.



Auf dem Museumsvorplatz - auf dem dreieckigen "Bolzplatz der Zukunft" - zeigten sich die Teilnehmer*innen der Fahrt zufrieden mit den zauberhaften Eindrücken aus der vielfältigen Ausstellung, hier stehen sie vor der neu gestalteten Fassade des Deutschen Fußballmuseums mit den Konterfeis der Spieler des diesjährigen Kaders.

Mittwoch, 4. Juli 2018, 13 Uhr, Datteln Neumarkt, 13:15 Uhr, Horneburg Alte Kirche

Die Fußball-Weltmeisterschaft in Russland hat begonnen. Aus diesem Anlass bieten der Plattdeutsche Sprach- und Heimatverein und die Volkshochschule der Stadt Datteln am spielfreien Mittwoch, 4. Juli 2018 eine Fahrt zum DFB-Fußballmuseum in Dortmund an. Los geht es um 13 Uhr ab Datteln Neumarkt und um 13:15 Uhr ab Horneburg.

Dem Deutschen Fußballmuseum in Dortmund gelingt es, das Phänomen Fußball und seine Faszination mitreißend zu inszenieren. Das Haus macht emotional geladene Geschichte erlebbar und zelebriert die Freude am Fußball. Die oberste Ausstellungsebene steht ganz im Zeichen des nationalen Fußballs. Nach einem Blick auf die Entstehung des Sports in England und Deutschland werden die größten Momente der deutschen Nationalmannschaft 1954, 1990 und 2014 erlebbar. Das 1. Obergeschoss des Museums ist der Welt des Vereinsfußballs gewidmet. Hier spannt sich der Bogen von der Bundesliga-Geschichte und der Professionalisierung des Sports über die Leidenschaft für das Spiel und seine Protagonisten bis zu den Pokalwettbewerben.

Die Rückfahrt ab Dortmund ist für 18 Uhr angesetzt. Anmeldungen für die Fahrt nehmen entgegen die kooperierende Volkshochschule (Tel. 107 357) oder der Vereinsvorsitzende Theodor Beckmann (Tel. 65852). Für die Teilnahme an der Fahrt wird ein Unkostenbeitrag von 25 Euro/Person erhoben.