Aktuelles

  • Fahrt zum Weihnachtsmarkt in Bocholt

    am Mittwoch, 5. Dezember 2018, 13 Uhr ab Neumarkt, 13:15 Uhr ab Horneburg

    Bocholt präsentiert sich als eine lebhafte, dennoch gemütliche, eine unterhaltende, und doch entspannende, eine historische, dennoch moderne Stadt. Im Advent versetzen handwerkliche, künstlerische und kulinarische Angebote in den Weihnachtsmarkthütten, stimmungsvolle Musik und Karussells die Besucher vor dem Historischen Rathaus, in der Neustraße, am Neutorplatz und vor den Shopping Arkaden in vorweihnachtliche Stimmung. Es duftet nach Zimt, Glühwein und gebrannten Mandeln, Buden im Fachwerkstil, Licht und Dekoration stimmen auf die Weihnachtstage ein. Bei einem kurzweiligen Innenstadtrundgang gibt es zudem Einblicke in die Geschichte und Geschichtchen der Stadt Bocholt.

    Der Plattdeutsche Sprach- und Heimatverein Datteln bietet in Kooperation mit der Volkshochschule in diesem Jahr eine Busfahrt dorthin an; am 5. Dezember 2018 startet der Bus um 13 Uhr am Dattelner Neumarkt und um 13,15 Uhr in Horneburg. Der Unkostenbeitrag beträgt 25 Euro. Anmeldungen für die Fahrt nehmen die VHS (02363-107425) oder der Vereinsvorsitzende Theodor Beckmann (02363-65852) entgegen.

  • Das Matterhorn steht Kopf

    Die Mitglieder des Plattdeutschen Sprach- und Heimatvereins Datteln statteten dem Gasometer in Oberhausen einen Besuch ab. Im 100 m hohen Turm ließen sie sich packen von den ergreifenden Bildern und emotional bewegenden Naturfilmszenen der dortigen Ausstellung „Der Berg ruft“ - sie erzählen eindrucksvoll von der Faszination, die die Welt der Berge für uns Menschen hat. Schnell wird klar, warum die Berge diese magische Anziehungskraft auf so viele Menschen ausüben - es sind Sehnsuchtsorte, weil wir glauben, wir können da oben weiter sehen und freier atmen. Schon die tollen Fotos lassen erkennen, wie man in luftiger Höhe aus dem Alltag der Städte entfliehen und sich überwältigen lassen kann von der Schönheit und Größe der Gipfel. Die Ausstellung erinnert aber auch an die Dramatik der legendären Erstbesteigungen der gefährlichsten Berge der Erde – an ihre Triumphe und Tragödien.

    Das zentrale Schaustück der Ausstellung im 100 m hohen Luftraum des Gasometers ist eine multimediale Skulptur des Matterhorns, die von der Decke des Turmes mit der Spitze nach unten hängt. Auf diese monumentale Skulptur werden bewegte dreidimensionale Bilder projiziert, die das Matterhorn im Wechsel der Tages- und Jahreszeiten zeigen und auf der man die Route verfolgen kann, auf der der Berg 1865 das erste Mal bestiegen wurde.

    Genauso eindrucksvoll wie die Ausstellung selbst war aber auch der Blick von der Aussichtsplattform auf dem Dach des Gasometers auf das Ruhrgebiet. Günstige Wetterverhältnisse erlaubten den Teilnehmern der Fahrt einen guten Rundumblick nicht nur auf das benachbarte Einkaufszentrum Centro Oberhausen, sondern auch über die Nachbarstädte Duisburg, Bottrop, Essen und Gelsenkirchen.

  • Faszination Ferne – im Gasometer Oberhausen

    am 27. Oktober 2018, 13 Uhr ab Datteln Neumarkt, 13:15 ab Horneburg, Alte Kirche

    Der Plattdeutsche Sprach- und Heimatverein und die Volkshochschule Datteln besuchen Ende Oktober die Ausstellung „Der Berg ruft“. Diese Ausstellung im Gasometer Oberhausen, erzählt von der Faszination der Berge auf uns Menschen. Sie macht den ewigen Kreislauf des Gesteins nachvollziehbar und zeigt in einzigartigen Filmausschnitten und Fotos, wie in Jahrmillionen in den gewaltigen Gebirgsmassiven der Erde einzigartige Lebenswelten mit ihrer ihnen eigenen Tier- und Pflanzenwelt entstanden sind.

    Die Ausstellung lässt ihre Besucher teilhaben an den legendären Erstbesteigungen der berühmtesten Gipfel der Erde, berichtet von großartigen Triumphen und dramatischen Niederlagen. Und sie erzählt von der Jahrtausende alten Ehrerbietung, mit der Menschen den Bergen begegnen: Sie waren Orte religiöser Verehrung, der Zuflucht und Besinnung in Abgeschiedenheit, voller Mythen und Geheimnisse.

    Los geht es am 27. Oktober 2018 um 13 Uhr am Neumarkt Datteln, 13:15 an der Alten Kirche in Horneburg. Die Rückfahrt ist für 18:00 Uhr vorgesehen. Der Unkostenbeitrag beträgt 25 Euro. Kurzfristige Anmeldungen zur Fahrt sind noch möglich beim Vereinsvorsitzenden Theodor Beckmann, Tel. 02363-65852 (ab 21.10.).

  • Danke!

    Die Mitglieder des Plattdeutschen Sprach- und Heimatvereins Datteln haben am vergangenen Wochenende die Früchte des Sommers in die Josefkirche gebracht und auf den Stufen vor dem Altar niedergelegt: Brot und Wein, heimisches Obst und prächtiges Gemüse - und natürlich Blumen, die vom Pfarrer gesegnet wurden. Pfarrer Hugo Bresser dankte Gott für die reichhaltige Ernte und für die Jahrzehnte, die wir hier in Datteln in Frieden und Freiheit leben durften.

    Im Anschluss an die hl. Messe trafen sich die Heimatfreunde im benachbarten Gemeindezentrum; dort sprach Ehrenvorsitzende Gertrud Ritter das Dankgebet in plattdeutscher Sprache. In der Reihe „Comenius liest …“ trugen drei Schülerinnen des Gymnasiums heitere und ernsthafte Herbstgedichte von bekannten und unbekannten Autoren vor, u.a. Verse von Christian Morgenstern, Rainer Maria Rilke, Ernst Jandl und Theodor Fontane. Dazu wurden Brot und Käse, Getränke und Äpfel aus heimischem Anbau gereicht.

  • Erntedank in plattdütsk und hochdeutsch …

    St. Josefkirche Datteln-Hagem, 6. Oktober 2018, 17 Uhr

    Traditionell danken die Heimatfreunde der Kanalstadt im Oktober an wechselnden Örtlichkeiten für die Gaben aus göttlicher Hand und menschlicher Schaffenskraft. In diesem Jahr lädt der Plattdeutsche Sprach- und Heimatverein am 6. Oktober um 17 Uhr ein in die Josefkirche zu einem Erntedankgottesdienst. Im Anschluss an die Messe versammeln sich die Vereinsmitglieder im dortigen Gemeindezentrum zu „’n Stücksken Brod und Kees auf dem Teller, ’n paar Äppelkes aus heimischen Gärten auf den herbstlich dekorierten Tischen und ’ne Muul vull Vertällkes, Gedichtkes und Liedkes“. Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums werden im Rahmen der Reihe „Comenius liest …“ hochdeutsche Texte passend zur Jahreszeit vortragen. Gäste sind herzlich willkommen.

  • Große Resonanz

    Radtour zu Dattelner Baudenkmälern lockt 55 Teilnehmer

    Es war eine bunte Truppe, die sich da am vergangenen Sonntag, dem internationalen Tag des Denkmals, am Dattelner Dorfschultenhof versammelt hatte und von Frau Schloßer begrüßt werden konnte: jung und alt, erfahrene Radfahrer und auch weniger geübte Gäste. Niemand wurde zurückgelassen: gemütlich zog die Kolonne ihre Runde durch Natrop, Ahsen, Bockum, Redde und Klostern; das kulturelle Angebot war abwechslungsreich; und es war auch genügend Zeit für unterhaltsame Gespräche und eine Erfrischung zwischendurch eingeplant.

    Immerhin 12 Baudenkmäler von den 48 denkmalgeschützten Objekten in der Stadt hat die Gruppe im Dattelner Norden angesteuert. Zu bestaunen gab es große und kleine Baudenkmäler, einen Adelssitz mit richtiger Gräfte und stilvoll renovierter Wassermühle: Haus Vogelsang, in Ahsen eine Dorfkirche und eine Pastorat aus der Zeit des Spätbarocks, an denen der berühmte Münsteraner Architekt Johann Conrad Schlaun seine Spuren hinterlassen hat, aber auch vier Grabmäler auf dem alten Ahsener Friedhof oder eine fast 125 Jahre alte Wegekapelle in Natrop, die 1894 vom Erbauer errichtet wurde aus Dank für die Heilung von der damals oft tödlichen Krankheit Typhus. Zudem gaben die beiden Leiter der Tour, Rolf Bierwirth, zuständig bei der Stadt Datteln für Denkmalpflege, und Theodor Beckmann, der Vorsitzende des Dattelner Heimatvereins, viele überraschende Blicke frei auf zahlreiche Kleinode am Wegesrand, an denen die meisten zuvor achtlos vorbei gefahren waren: z.B. der kleine jüdische Friedhof in Ahsen, die Antonius-Statue in der Hauswand der alten Bockumer Schule, die seit 1984 leere Nische des Heiligenhäuschens beim Hof Bresser in Redde oder die Stele die seit gut drei Jahren die Einfahrt zur Gärtnerei Hötting in Drieven markiert. Zufriedene Gesichter gaben dem Team die Zuversicht, es auch im nächsten Jahr am Tag des Denkmals erneut zu versuchen und spannende und interessante Geschichten zu erzählen.

  • Radtour zum Vestischen Radeljahr 2018 am Tag des offenen Denkmals

    am 9. September 2018, 11 Uhr am Dorfschultenhof, Genthiner Straße 7

    Die Volkshochschule der Stadt Datteln und der Plattdeutsche Sprach- und Heimatverein Datteln 1922 e.V. laden ein zur Teilnahme am Dattelner Beitrag zum Vestischen Radeljahr 2018 des Kreises Recklinghausen. Wie immer findet am Internationalen Tag des offenen Denkmals eine Radtour statt, bei der unser historisches Erbe ins rechte Licht gerückt werden soll. In diesem Jahr startet die Tour am 9. September um 11 Uhr am Dorfschultenhof, Genthiner Straße 7. Auf verkehrsarmen Wegen geht es durch Feld und Wald, die gesamte Tagesstrecke ist flach und auch für Familien geeignet.

    Rolf Bierwirth (Stadt Datteln) und Theodor Beckmann (Heimatverein) steuern denkmalgeschützte Gebäude in Natrop, Ahsen, Bockum und Redde an. Schwerpunkt der Runde werden u.a. Heiligenhäuschen, Bildstöcke und Wegekreuze sein; die so typisch für unseren Landstrich sind. Neben diesen Symbolen des christlichen Glaubens verstecken sich allein in Ahsen acht Objekte, die unter Denkmalschutz gestellt wurden. Und in Ahsen steht eines der größten Sorgenkinder der Stadt, die marode Brücke über die Lippe; aktuelle Fragen der Verkehrsplanung und Dorfentwicklung sollen vor Ort thematisiert werden.

    Die Teilnahme ist gebührenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen sind zu den Geschäftszeiten der Volkshochschule Datteln unter 02363-107412 erhältlich.

  • Der Weg war das Ziel

    55 Kilometer Fahrrad fahren können entspannend sein

    Ca. 50 Mitglieder und Gäste des Dattelner Plattdeutschen Sprach- und Heimatvereins erspürten am Sonntag bei optimalen Bedingungen die Vielfalt der Landschaft zwischen Datteln und Lippramsdorf: lichte Wälder, vertrocknete Wiesen, abgeerntete Felder. Sonne, Wolken und ein leichter Wind begleiteten die Radfahrer auf ihrem Weg hin zur Lippe und rüber ins Münsterland. Sie ließen sich beeindrucken sowohl von der Ruhe des Naturschutzgebietes „Die Burg“ als auch vom still dastehenden grünen Fördergerüst von Auguste Viktoria und der imposanten Kulisse des Chemieparks Marl. Und nach der Einkehr im ehemaligen Bahnhof Lippramsdorf bei Kaffee und Kuchen ging´s gestärkt weiter – zunächst auf der stillgelegten Bahntrasse Richtung Haltern und dann auf dem Betriebsweg am Wesel-Datteln-Kanal zurück nach Hause. Für die allermeisten war allein der Weg ein neues lohnendes Ziel.

  • Über die Lippe: Vom Kölschland ins Münsterland

    Start der Radtour: Sonntag, 26. August 2018, 10:30 Uhr ab Datteln Neumarkt

    Traditionell lädt der Plattdeutsche Sprach- und Heimatverein zum Abschluss der Sommerferien Mitglieder und Gäste ein zum sanften Reisen: In diesem Jahr führt die Radtour am 26. August zur Lippe nach Haltern-Lippramsdorf. Die Lippe, der längste Fluss Nordrhein-Westfalens, hat nun einen eigenen flussbegleitenden Radfernweg: Die Römer-Lippe-Route von Xanten nach Detmold! Von den mehr als 400 Kilometern liegen auch einige Kilometer in Datteln und im Kreis Recklinghausen. An dieser Strecke im Lippetal liegt der Halterner Ortsteil Lippramsdorf. Der Weg dorthin führt auf flachen Wegen vorbei am Rande der Haard, über den Lippedeich mit unverstelltem Blick auf die Chemieanlagen in Marl-Hüls bis zum Café im ehemaligen Bahnhof der Eisenbahnlinie Haltern-Wesel. Zurück nach Datteln geht es über die alte Bahntrasse in Richtung Haltern und auf dem Betriebsweg des Wesel-Datteln-Kanals. Die Länge der Tour beträgt ca. 55 km, sie kommt aber ohne größere Steigungen daher.

    In Kooperation mit der Volkshochschule der Stadt Datteln. Weitere Informationen zu dieser Rundtour, die um 10:30 Uhr am Dattelner Neumarkt startet, sind beim Vereinsvorsitzenden Theodor Beckmann (Tel. 02363-65852) erhältlich. Eine förmliche Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlos.

  • Und die Erde dreht sich doch …

    Dattelner Heimatverein erlebt einen abwechslungsreichen Tag in Münster

    Von einem Kunstwerk der besonderen Art haben sie sich in seinen Bann ziehen lassen, die Mitglieder des Dattelner Plattdeutschen Sprach- und Heimatvereins, die einen Tagesausflug nach Münster unternommen haben. In der dortigen Dominikanerkirche ließen sie sich in die Geheimnisse der Funktion des Foucault’schen Pendels einweihen, das der Maler und Bildhauer Gerhard Richter in diesem Jahr der Stadt Münster geschenkt hatte.

    Die genial einfache Installation besteht aus einer 48 kg schweren Metallkugel, die an einem 28,75 m langen Seil hängt und über einer vom Künstler gestalteten leicht gewölbten Bodenplatte aus Grauwacke schwebt. Schon nach wenigen Minuten konnte jeder erkennen, dass sich die Schwingungsebene des Pendels gegenüber der markierten Bodenülatte verschiebt – kein anderes Experiment macht die Rotation der Erde so anschaulich sichtbar wie diese Drehung.

    Den größeren Teil des Tages nahm dann der Besuch der Ausstellung „Frieden. Von der Antike bis heute“ im LWL-Museum für Kunst und Kultur am Domplatz ein. In diesem Sommer, 400 Jahre nach Ausbruch des 30jährigen Krieges, wird in Münster das Thema Frieden in einem nie da gewesenen Umfang behandelt. In einer Reise durch mehrere Jahrhunderte wird den Besuchern schnell klar, dass das Thema Frieden kein alter Hut ist, sondern leider aktueller ist denn je. Über allen Exponaten steht die bange Frage: Warum haben sich Menschen zu allen Zeiten den Fieden gewünscht, aber warum gelang es ihnen nie, ihn auf Dauer zu bewahren? Werke namhafter Künster werden gezeigt, u.a. von Peter Paul Rubens, Eugène Delacroix, Pierre Rodin, Otto Dix und Käthe Kollwitz; in ihren Werken wird einerseits der Schrecken des Krieges erkennbar, andererseits aber auch die Hoffnung auf Harmonie, Freundschaft, Liebe, Glück, Wohlstand und Gerechtigkeit.

    Am Ende eines ausgefüllten Tages und einer entspannten Fahrt mit dem Schnellbus des RVM, der Datteln tagsüber jede Stunde mit Münster verbindet, zeigten sich alle Teilnehmer beeindruckt von der Vitalität und Vielfalt der Metropole des Münsterlandes, so dass in den kommenden Jahren bei künftigen kulturellen Höhepunkten weitere Besuche dort vorstellbar sind.