Mittwoch, 4. Juli 2018, 13 Uhr, Datteln Neumarkt, 13:15 Uhr, Horneburg Alte Kirche

Die Fußball-Weltmeisterschaft in Russland hat begonnen. Aus diesem Anlass bieten der Plattdeutsche Sprach- und Heimatverein und die Volkshochschule der Stadt Datteln am spielfreien Mittwoch, 4. Juli 2018 eine Fahrt zum DFB-Fußballmuseum in Dortmund an. Los geht es um 13 Uhr ab Datteln Neumarkt und um 13:15 Uhr ab Horneburg.

Dem Deutschen Fußballmuseum in Dortmund gelingt es, das Phänomen Fußball und seine Faszination mitreißend zu inszenieren. Das Haus macht emotional geladene Geschichte erlebbar und zelebriert die Freude am Fußball. Die oberste Ausstellungsebene steht ganz im Zeichen des nationalen Fußballs. Nach einem Blick auf die Entstehung des Sports in England und Deutschland werden die größten Momente der deutschen Nationalmannschaft 1954, 1990 und 2014 erlebbar. Das 1. Obergeschoss des Museums ist der Welt des Vereinsfußballs gewidmet. Hier spannt sich der Bogen von der Bundesliga-Geschichte und der Professionalisierung des Sports über die Leidenschaft für das Spiel und seine Protagonisten bis zu den Pokalwettbewerben.

Die Rückfahrt ab Dortmund ist für 18 Uhr angesetzt. Anmeldungen für die Fahrt nehmen entgegen die kooperierende Volkshochschule (Tel. 107 357) oder der Vereinsvorsitzende Theodor Beckmann (Tel. 65852). Für die Teilnahme an der Fahrt wird ein Unkostenbeitrag von 25 Euro/Person erhoben.

Paul Brogt vom Verein „Menschen an der Emscher“ hatte sich am Sonntag Nachmittag viel Zeit genommen, um den Mitgliedern und Gästen des Dattelner Heimatvereins die neuere Geschichte des Flusses zu erläutern, der jahrzehntelang in ein enges Betonbett gepresst war und in den letzten Jahren aus seinen hässlichen Fesseln befreit wurde. Er zeigte ihnen die gravierenden Veränderungen an der Emscher zwischen Henrichenburg und Ickern: aus der stinkenden Köttelbecke ist ein sauberer Flusslauf geworden: Stichlinge tummeln sich wieder im Wasser, in den Uferzonen fühlen sich heute Eisvögel und Nutria zu Hause.


Paul Brogt verdeutlichte außerdem, dass der Emscher-Umbau viel mehr ist als die Umgestaltung eines Gewässers. Er zeigte den Teilnehmern der Tour, dass die Vision eines Neues Emschertals weit über die Ufer des Flusses und die Freiflächen des Emscher Landschaftsparks hinausgeht. Am Beispiel der neu angelegten Radwege, der neuen Siedlung mit bezahlbaren Wohnungen auf dem Gelände des ehemaligen Vinckehofes und des neuen Cafés im Hof Emschertal konnte er eindrucksvoll die Spannbreite der Erneuerung darlegen. Die Dattelner nahmen den starken Eindruck mit, dass die Planer des Neuen Emschertals bei der Umgestaltung der Region Wohnsiedlungen, Infrastruktur und Freizeiteinrichtungen ganzheitlich im Blick haben.

Zur Verbesserung der Lebensqualität und der Naherholung - so Paul Brogt - setzen die Emschergenossenschaft und die beteiligten Städte auf die Internationale Gartenbau-Ausstellung (IGA) im Jahr 2027 und die Verwirklichung der Emscherland-Pläne im Jahr 2020. Durch die Überarbeitung der ursprünglich für die Landesgartenschau gemachten Pläne soll die Region zum "Schaufenster des Wandels" werden. Da bietet sich doch in zwei Jahren ein weiterer Besuch des Neuen Emschertals an.


Auf der Terrasse der Aussichtsplattform am Rande des Regenrückhaltebeckens Mengede-Ickern schwärmt Paul Brogt (2.v.r.): „Hier an der Emscher ist Großartiges geschaffen worden, weitere großartige Veränderungen werden wir erleben.“

Sonntag, 3. Juni 2018, 13 Uhr, Parkplatz der Kinderklinik Datteln

Seit 1992 plant und setzt die Emschergenossenschaft den ökologischen Umbau der Emscher um. Vor gut 100 Jahren hatte man den Fluss in ein gerades Bett gezwängt und als Kloake des Ruhrgebiets genutzt. Das Gewässer mit all seinen Nebenflüssen verkam zur stinkenden „Köttelbecke“ des Reviers. Der Oberlauf der Emscher und viele ihrer Zuflüsse sind bereits renaturiert, dazu gehört z.B. auch der Suderwicher Bach, der an der Stadtgrenze zu Henrichenburg in die Emscher mündet.

Zusammen mit dem Verein „Menschen an der Emscher e.V.“ bietet der Plattdeutsche Sprach- und Heimatverein Datteln allen Interessierten an, den Emscherraum und den Stand der Umbauarbeiten auf dem Gebiet der Stadt Castrop-Rauxel näher kennen zu lernen. Jeder der Lust verspürt, sich mit dem spannendenThema „Emscherumbau“ zu beschäftigen, ist herzlich eingeladen, sich am Sonntag, 3. Juni 2018 um 13 Uhr auf dem Parkplatz der Dattelner Kinderklinik der Radtour nach Henrichenburg und Ickern anzuschließen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Weitere Informationen zum Verlauf der Tour beim Vereinsvorsitzenden Theodor Beckmann Tel. 65852

Mittwoch, 16. Mai 2018, 14:30 Uhr, Dachsaal des Dorfschultenhofs, Genthiner Straße 7, Datteln

- eine Veranstaltung der Volkshochschule der Stadt Datteln in Kooperation mit dem Plattdeutschen Sprach- und Heimatverein Datteln 1922 e.V.

Der Leiter der Dattelner Musikschule Christoph Vatheuer spielt auf dem Klavier Frühlingslieder. Er lädt am 16. Mai 2018 um 14:30 Uhr ein ins Obergeschoss des Dorfschultenhofs, einerseits um ihm zuzuhören, aber auch um die bekannten Volkslieder mitzusingen. Alle Dattelner und Dattelnerinnen sind herzlich eingeladen.

Ausstellung im St. Vincenz-Krankenhaus eröffnet

Theodor Beckmann, Vorsitzender des Plattdeutschen Sprach- und Heimatvereins Datteln hat eine Auswahl der schönsten und bedeutendsten Symbole des christlichen Brauchtums aus Datteln und den angrenzenden Bauerschaften zusammengestellt. Bis zum 8. Juni 2018 hängen die Fotos im Foyer des St. Vincenz-Krankenhauses in Datteln. Zu sehen sind neben Wegekreuzen auch Bildstöcke, Heiligenhäuschen und Wegekapellen.

Die christlichen Wegbegleiter sind entweder aus Stein oder aus Holz gefertigt. Die dargestellten Motive sind vielfach dem Neuen Testament entnommen worden, neben dem gekreuzigten Christus auch die Gottesmutter Maria, Auch in der heutigen Zeit sind sie ein fester Bestandteil unserer westfälischen Heimat und Ausdruck großer Glaubenskraft und Gottvertrauens. Alle interessierten Besucher sind herzlich eingeladen, sich von den Denkmälern inspirieren zu lassen.


Rosemarie Schloßer (VHS), Theodor Beckmann (Heimatverein), Wolfgang Müller (St. Vincenz-Krankenhaus) und Heinz-Norbert Benterbusch (stellv. Bürgermeister) eröffnen die Fotoausstellung im Foyer des Krankenhauses mit einem Glas Orangensaft.